also ich kann nur teilweise recht geben:
als ich noch in der kreisklasse spielte habe ich dieses phänomen oft beobachten können, sei es bei mir selbst oder anderen.
man hat einfach mehr spielfreude und ist voll konzentriert und spielt an der obergrenze von dem was man eigentlich kann.
inzwischen spiele ich verbandsliga.
hier ist der trend eher anders herum. ich muss sowieso an der obergrenze spielen um im mittleren paarkreuz mithalten zu können, wenn ich aber eine trainingspause einlegen musste merke ich immer noch dass ich mehr spielfreude und spass am tischtennis habe wie zuvor auch, aber bei dem tempo das gespielt wird reicht das einfach nicht und ich muss sagen dass es mich doch weiterbringt mehr zu trainieren, was wohl mitunter da liegt dass man mit regelmässigem training das potential erweitert, es evtl aber nicht voll ausschöpfen kann, ohne training es vielleicht besser ausschöpfen kann, die spielerischen mittel jedoch gehen verloren, also sprich das eigene potential schrumpft. und das macht sich eben genau an dieser grenze bemerkbar. sinkt das potential mitzuhalten unter diese grenze nützt einem die beste spiellaune usw nichts.
auch wenn man mitunter glaubt dass man viel besser spielt als sonst, dies aber oft nicht der fall ist. die spielfreude lässt einen auch mal über einen fehler hinweg sehen weil man kurze zeit später einen super ball trifft den man ohne diese art der spielfreude vielleicht niemals gespilet hätte, aber den fehler zuvor eben auch nicht.
kompliziertes thema