Vielleicht sollte man noch nicht von einer "Katastrophen-WM" sprechen, wie das ein Forumsteilnehmer weiter oben tat, aber mir scheint, dass einige Spieler und Offizielle des DTTB selber eine Erwartungshaltung erzeugt haben, an der sie sich jetzt messen lassen müssen.
Hier einige Auszüge aus Tischtennis.de:
Wir fahren nicht zu einer WM, um in ein Viertelfinale zu kommen“, stellt Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf klar.
http://www.tischtennis.de/aktuelles/meldung/16824
Haben die "Chinesen Europas" ihre Gegner unterschätzt?
Boll: Ich hatte gestern schon ein sehr gutes Gefühl, habe mich gut bewegt und hatte einen guten Touch für den Ball.
Ich kannte ihn vorher nicht gut, hatte noch nie gegen ihn gespielt,
ich war überrascht, wie stark er war. ...
Ovtcharov: Er hat ganz stark gespielt und das über alle sieben Sätze. Ich habe zu lange gebraucht, um mich seinem hohen Niveau anzupassen.
Mit diesem hohen Level hatte ich nicht gerechnet. ...
Bundestrainer Jörg Roßkopf: Der Grund, warum beide Medaillenhoffnungen schon ausgeschieden sind, ist, dass beide Medaillenhoffnungen gegen Granaten gespielt haben, Timo im Doppel mit Ma Long und Dima jetzt im Einzel. Bei den Qatar Open hatte Dima schon nur ganz knapp mit 4:3 gegen Lee gewonnen. Wir waren auf seine Klasse vorbereitet, Dima war vorbereitet,
trotzdem hat er mit seiner starken Form überrascht. ...
(
Jeweils meine Hervorhebungen)
http://www.tischtennis.de/aktuelles/meldung/16853
Ist man überrascht, dass man bei einer WM auf Gegner trifft, die durchaus den Schläger halten können? 
Wir haben gute Spieler, aber nicht so gute, dass man davon ausgehen kann, dass das Erreichen der Viertelfinalspiele eine Selbstverständlichkeit ist.
So gibt man Kritikern -auch und besonders unfairen!- eine Steilvorlage.