Zitat:
Zitat von Stefan Bork
Zu Punkt 2 fällt mir ein, dass der letzte Satz zur OL NW-Relegation nicht wirklich passt, denn um Übernachtungen zu vermeiden, sollte die Heimmannschaft zwingend das letzte Spiel bestreiten. So hätte wenigstens ein auswärtiges Team die Gewissheit, im Ernstfall nicht übernachten zu müssen. In Hude bestreiten aber beide auswärtigen Teams das letzte Spiel und müssten BEIDE übernachten.
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Der Spielplan wird vom Staffelleiter aufgestellt, der die Spielreihenfolge 1-2, 3-1, 2-3 einhalten muss. Die Entscheidung, ob der Heimverein 1 oder 2 ist, liegt in seiner Hand. Offensichtlich ist es hier - aus dem Übernachtungsaspekt - nicht optimal gemacht worden. Schau dir die Relegation zur OL West 1 in Burgsteinfurt an - da ist es anders gemacht worden. Also kein Fehler der Regel, sondern eher eine suboptimale Anwendung.
Zitat:
Zitat von Stefan Bork
Und offensichtlich sehen die verantwortlichen Gremien ab Verbandsliga abwärts diese Regelung nicht als sinnvoll an, oder?
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Die Einzugsgebiete der Relegationsrunden zu Regional- und Oberligen sind flächenmäßig nicht mit denen zu vergleichen, für die das Regelwerk des TTVN (Verbandsliga und tiefer) gilt. Deshalb kann man nicht beides über einen Kamm scheren. Die für RL/OL geltenden oben genannten Argumente der besseren Planbarkeit (auch von Übernachtungen) bei teils sehr weiten An- und Abreisen haben seinerzeit auch die TTVN-Delegierten davon überzeugt, dass die Änderung für den RL/OL-Bereich sinnvoll ist, und deshalb zugestimmt.
Bei den Relegationsrunden für die Staffeln des TTVN, der Bezirke und der Kreise fällt dieser Aspekt der weiten Anreise mehr und mehr weg, je tiefer man kommt, und deshalb steht der TTVN für seinen Bereich auch zu den hier seit (mindestens anderthalb) Jahrzehnten geltenden Regelungen, die in der Tat eine größere Spannung bis zum Schluss herstellen sollen.