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Zitat von jimih1981
Nee nicht wenn es keinen Staat gibt, denn der gibt immer ein bestimmten System per Zwang vor. Ich sehe das aus anarchistischer Perspektive und da geht das sehr wohl.
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Ich hatte dich schon einmal gefragt, wie Du Dir den Bau von Straßen, Flughäfen, Bahnstrecken, Krankenhäusern, Kraftwerken, Stromleitungen etc. vorstellst wenn möglichst kleine Einheiten gebildet werden sollen.
Wieviel verschiedene und unabhängige Entscheidungsgremien soll es dann in z.B. Berlin geben, die alle komplett getrennt voneinander ihre Entscheidungen treffen ?
Wie soll ein Solidarsystem in kleinen Gruppen funktionieren oder braucht man das nicht ?
Was ist mit der allgemeinen Wasserversorgung ? Wer an der Quelle sitzt ist unermeßlich reich ?
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Zitat von jimih1981
Das Problem mit den Lösungen von Linken ist, dass sie zwar eine gute Absicht haben, dass das Resultat aber weit von dem entfernt ist was sie wollen, weil sie gewisse Zusammenhänge nicht verstehn oder nicht verstehn wollen.
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Das kommt wohl darauf an, welche Lösungen man meint. Wenn Du von Kommunismus sprichst, trifft das nur auf wenige Linke zu, die diesen anstreben. Mittlerweile ist es ja leider so, dass die SPD darauf hinarbeitet, in der CDU aufzugehen . Man muss also als Sozialdemokrat zu den Linken gehen, wenn man soziale Marktwirtschaft wieder einführen möchte.
Die Zusammenhänge sind da sehr wohl verstanden und der einzige Grund, warum manches nicht funktioniert, ist der, dass die Gierhälse, die etwas abgeben müssten sich mit aller Macht dagegen wehren. Und Macht haben sie - leider.
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Zitat von jimih1981
Im übrigen bin ich sehr wohl der Meinung, dass man gerade bei den Armen nicht den Rotstift ansetzen sollte.
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In Anarchie und Turbo-Kapitalismus kann kein Rotstift mehr angesetzt werden weil nichts zum Kürzen mehr da ist.