|
AW: DER Thread für politisch Interessierte
Dazu müssten wir dazukommen wie z. B. Staat entstanden sind und die immer durch Erorberung, also durch Gewalt und Zwang entstanden. Also absolut illegitim.
Sonstige Verbünde enstehn z. B. weil man unter seinesgleichen sein will oder weil man ein bestimmtes Interesse hat. Beispiele z. B. man ist lieber unter Leuten welche die gleiche Sprache sprechen weil man sich einfacher verständigen kann oder man geht lieber in einen Sportverein weil man nicht alleine Sport machen will. Die Frage ist wie diese Verbände enstehn, auf freiwilliger Basis oder durch Zwang.
Ob die Verbünde groß oder klein sind hängt davon ab was man möchte, mancher lebt z. B. lieber auf dem Land als in der Stadt. Aus unterschiedlichen Gründen eben. Manche mögen Mulitikulit und andere wollen lieber in ihrer bornierten konservativen Kneipe hocken und davon verschont bleiben. Dafür muss er aber auch die Schwulenbar ein paar Straßen weiter tolerieren etc. Toleranz ist für mich ein übergeordneter Wert in einer Gesellschaft, aber nicht nur einseitig für die jenigen die sich so verhalten wie man das gerne hätte sondern für alle die mit dem wie sie Handeln nicht die Rechte von anderen verletzen.
Divide et impera ist eine Herrschaftstrategie man teilt die Bevölkerung in möglichst viele Lager und befeuert die Konflikte untereinander indem der Staat unnöitigerweise den Schiedsrichter spielt und eine Gruppe zum Sieger erklärt, was natürlich Unmut bei der anderen Gruppe erzeugt. Insofern sollte sich der Staat z. B. beim Thema Ehe einfach raushalten und die Definition dann einfach den Betroffenen überlassen und sich nicht anmaßen als Monopolist zu definieren wer eine bestimmte Verbindung eingehn darf und wer nicht. Dann könnte aber auch je nachdem wer das anbietet eine ähnliche Konstellation entstehn wo der Anbieter wie z. B. die evangelische oder die katholische Kirche eben unterschiedliche Begriffe verwendet oder eben auch nur einen. Leider lobbyieren aber sowohl Konservative als auch LGBT-Aktivisten weiter beim Staat und die Lösung ist eher unzureichend. Politisch realistisch wenn auch keine richt gute Lösung ist aber wohl eher die Öffnung der Ehe für alle, wie es schon in anderen Ländern praktiziert wurde.
Geändert von jimih1981 (06.05.2015 um 05:01 Uhr)
|