Nee das Beispiel beruht auf dem Trugschluss das die Durchsetzung des territorialen Anspruches ohne Gewalt erfolgt, das tut sie aber niemals. Oder kann ich sagen nee ich zahle keine Steuern mehr und ich will keinen Herrscher? Also steht dahinter natürlich immer die Androhung von Gewalt. Im übrigen waren die Einigungskriege eigentlich ohne Gewalt?
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Einigungskriege
Es gibt keine legitimen territorialen Anspruch eines Staates auf irgend ein Stück Land. Das es nicht auf einem Vertrag sondern auf Eroberung beruht, Insofern wäre selbst ein freiwilliger Zusammenschluss von Staaten immer noch nicht legitim. Denn wer der Agressor ist ob einer oder mehrere ist ziemlich irrelevant. Nur weil eine Namensänderung stattfindet ändert das eigentlich garnichts. Die Herrschaft wird immer noch mit Zwang und Gewalt durchgesetzt und man erhebt einen illegitimen Anspruch auf ein Stück Land wo man dann fiktiven Linien zur Herrschaftssicherung zieht.
Der einzige legitime Staat ist der dem man sich mit einem expliziten Vertrag freiwillig anschließen kann, aber natürlich sonst hat es nichts mit Freiwilligkeit zutun auch ein Austrittsrecht besitzt. Ob das dann noch ein Staat ist, ist die andere Frage.