Ja ein dezentralere Demokratie ist durchaus eine gute Idee. Ich das möglichst viele Entscheidungen von den Leuten vor Ort getroffenen werden. Allgemein denke ich, je kleiner ein Staat ist desto besser ist es, weil von kleinen Staaten weniger Gewalt ausgeht als von großen Staaten, also lieber viele kleine Staaten im Wettbewerb zueinander als ein Großstaat. Denn genau der Wettbewerb zwingt die Staaten liberaler zu sein. Ein weiterer Vorteil für die Bürger wäre, dass sie dann mit den Füßen abstimmen könne.
Ich verstehe zwar was anderes unter Kapitalismus, nämlich einfach nur Vertragsfreiheit. Ich würde das was wir habe als Korporatismus bezeichnen der Staat, kungelt mit den Banken und den Großkonzernen im angelsächsischen Raum sagt man auch Crony Capitalism. Am besten unterhalten wir uns im wirtschaftlichen Bereich einfach darüber wie du dir denn vorstellst das eine Wirtschaft am Beispiel einer Insel funktionieren soll.

Als wie denkst du sollte das sein?
Es gab schon Anarchie in Irland sogar 1000 jahre lang.
http://www.freiwilligfrei.info/archives/75
Sagen dir Proudhom, Bakunin oder Kropotkin was? Die wären vielleicht für dich eher interessant. Also die individualistischen Anarchisten. ich bin da eher der Vertreter von der Idee des Privateigentums was sich eben vom Selbsteigentum ableitet. Macht aber ansich nichts. Es geht ja nicht darum zu missionieren.
Würdest du mehrere Ideen nebeneinander zu lassen so ne Art Panarchismus?
Also quasi einen Wettbewerb der Ideen?
Die These zu Japan finde ich interessant. Kulturell ist Japan auch sehr interessant.