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Zitat von JanMove
So kann man nicht argumentieren, da die Klassseirungen nichtlinear mit der effektiven Leistung wachsen. Bekanntermassen gibt es z. B. einen deutlicheren Leistungssprung von B15 auf A16 und dann noch einen ganz enormen von A19 auf A20. Dies folgt insbesondere auch dadurch, dass die Skala bei A20 nach oben begrenzt ist. Würde man das fortsetzen wäre ein Jiashun vielleicht A23, ein Weltranglisten Top100-Spieler vielleicht A25 und ein Top10-Spieler entsprechend noch höher.
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Das sehe ich schon, aber die Frage bleibt trotzdem, wie man denn eine massive Fehleinstufung definieren sollte?
OT: Wie es jetzt ist, kann ich zuwenig beurteilen, aber mit dem alten Klassierungssystem war übrigens aus meiner Sicht der Leistungssprung von A16 auf A17 sehr gross. A16 konnte man schaffen, indem man "einfach" ein paar B-Turniere gewann. Um aber auf A17 zu kommen, musste man auch A-Spieler bezwingen - die damals noch viel seltener vorkamen. Dazu hatte man fast nur in der Meisterschaft realistische Gelegenheit, denn an Turnieren wartete als B15 oder A16-Spieler bereits sehr früh ein grosses Kaliber. In der Nationalliga B musste man aber schon fast alles gewinnen, um den Sprung auf A17 zu schaffen. A17 als Schweizer bedeutete damals schon fast ein Aufgebot für das Nationalteam
Mit dem heutigen ELO-System hat aber die Anzahl der (hohen) A-Klassierungen massiv zugenommen - insbesondere gerade die A17er.