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Alt 15.05.2015, 13:00
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Eriko Hashimoto Eriko Hashimoto ist offline
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AW: Anarchie, Privatrechtsgesellschaft, Staat und sonstige Utopien

Zitat:
Zitat von Abwehrtitan Beitrag anzeigen
Wenn wir was nun wirklich nicht sind dann GLEICH, dem Himmel sei Dank, eine entsetzliche Vorstellung. Du meinst sicherlich wir SOLLTEN alle gleich viel wert sein egal wie ungleich wir sind, darin aber liegt genau das Problem.

Sage mir wie man einen Menschen dazu erziehen kann seine eigenen Ziele der Gemeinschaft unterzuordnen. Ein derartiges Außmaß an Altruismus ist in der Geschichte nur für Einzelfälle bekannt nicht aber für ganze Gesellschaften. Ohne Gesetze und regulierende Stellen schlicht bislang nicht nachgewiesen, selbst in Waldorfschulen braucht es mitunter eine hinter die Löffel

Es wird immer Führer geben, welche die dazu neigen und sich auch eignen sind leider rar, das ist durchaus etwas das die Geschichte belegen kann. Ohne demokratische Grundsätze wurden in aller Regel Diktaturen erlebt.

Das Beispiel des irischen Clanwesens ist hanebüchen, waren diese Gesellschaften doch stark patriarchalisch geprägt. Da entfalte mal deinen freien Willen gegen den des Clanchefs
In Japan z.B. klappt dies wunderbar, die Verbrechensrate ist so klein, weil die Kultur und Gesellschaft eng mit dem Buddhismus verbunden ist, es gibt Regeln oder sagen wir Formen des Respekt, die man selbstständig einhält und mit denen man gebildet und erzogen wird, so dass sich jeder daran hält um sein Gesicht nicht zuverlieren und man von der Gesellschaft nicht verstoßen/gemieden wird. Jeder kann dort seine persönlichen Ziele verfolgen, natürlich ist dies aber überall abhängig von anderen Menschen, der Natur(z.B. Gesundheit u.s.w) und damit auch ob man diese erreicht oder nicht, man kann dies nicht selber bestimmen, nur selber Einfluss drauf nehmen, wenn man es selber bestimmen könnte, wäre man kein Mensch mehr, sondern ein Gott.
Jemand der sich zum Führer oder eines Mitläufer eingnet, oder in solchen Rollen vorlieben hat, ist kein gut erzogender Mensch und dem jenigen fehlt wichtige Bildung, da er moralisch nicht richtig handelt und keinen Respekt gegenüber anderen in deren Freiheit und Menschenrechten hat, und/oder keinen Respekt vor sich selbst und seiner Freiheit hat, also moralisch wie auch sozial ungebildet ist.

Es ist möglich und dies gibt es auch, Japan in vieler Hinsicht und eine Insel im Pazifik wie ich schon aufgezählt habe, sind lebende Beweise dafür.
In Europa/Deutschland fehlt die Erziehung und die Bildung dafür, wie auch die gesellschaftliche Zusammengehörigkeitsidentität, wir besonders in Deutschland sind moralisch-sozial sehr unterbelichtet und zurückgeblieben und sind sehr respektols, egoistisch im Verhalten und im Bezug auf das Leben innerhalb der Gesellschaft, darum haben wir in Deutschland auch weltweit einer der höchsten Verbrechensraten nach der USA, nur Mord bildet hier eine Ausnahme.
Man sieht dies sehr gut z.B. bei Ausländern/Menschen hier in Deutschland, die neu in unserer Gesellschaft sind und man hört oft, dass man hier besonders oft mit der falsch Erziehung/Bildung und ungesunden Kultur/Lebensweise konfrontiert wird und dass dort Erziehung oder Bildung fehlt und dies in Deutschland nicht geht (Integrationsproblem/Kultur-/Sittenkonflikt).
Wobei "Deutschland" falsch ist, es gibt wie gesagt viele Verhaltensweisen die wir selbst in Deutschland tun und diese nicht moralisch und sozial richtig sind und damit zeigt man immer, dass man in der Hinsicht ungebildet ist, uns fällt dies nur nicht auf/uns ist dies nicht bewusst, da wir an unserer Lebensweise, Gesellschaft, Umfeld, Kultur gebildet/gewöhnt sind und damit erzogen werden.

Mit "Wir sind alle gleich, meine ich auch wir sind alle gleich."
Wir sind Menschen und von daher alle gleich, dies ist nach der Psychologie auch richtig.
Mit dem was man lernt und mit dem Umfeld, Erziehung und Bildung prägt sich erst ein Indivium, was du als Säugling nicht wirklich besitzt und auch nicht besitzen kannst, weil es biologisch nicht wirklich möglich ist, da dein Interlekt noch unterentwickelt ist und auch deine Sinnesorgane/Wahrnehmung vom Umfeld, auch wenn der Start zu einer Persönlichkeit zum kleinen Teil schon im Mutterleib gebildet wird, wenn dies auch nicht viel ist.
Wenn 2 Menschen den gleichen Lebenslauf mit dem gleichen Umfeld und Lebensereignissen haben, werden sich die beiden als Individium kaum oder nur bedeutungslos von einander unterscheiden.
Denn biolgisch gibt es keine Nervenbahnen im Hirn die schon vor einer Geburt da sind und eine Persönlichkeit ausmachen und es werden sich bei den gleichen Lebenserfahrungen/-ereignissen zun jemand anderen genau die selben Nervenbahnen bilden und daraus ergibt sich die Persönlichkeit oder z.B. Angst vor Spinnen, Lieblingsfarbe Hellblau, selbst besondere Fähigkeiten zum größten Teil u.s.w.

Denn das was einem als Individium ausmacht ist auch alles nur angelernt in dem Sinne durch Umfeld/die Welt in der man sich bewegt und alles was man davon possitv oder negativ im Hirn abspeichert.
Man könnte auch wie jeder andere sein, wenn man dessen Leben gelebt hat, auch wenn diese Vorstellung vielleicht unangenehm ist, sie ist psychologisch und biologisch korrekt und auch die Aussage, dass man seine Persönlichkeit nicht selber bildet, höchstens nur vertieft und darauf nur wenig Einfluss hat.
Es gibt nur wenig Abweichungen, wo es zur Genetik kommt und dein Gehirn/Nervenbahnen und Körper minimal anders struckturiert ist z.B. Mann und Frau oder größerer, ausgeprägter Frontallappen und dann noch die Ausnahme von Krankheiten/Fehlbildungen, wie z.B. Autismus.

Das selbe trifft auf Führer oder ein Mensch zu, oder jemand der lieber geleitet/geführt werden will, liegt ganz alleine im Sinne der Psychologie und Erziehung/Umfeld/Lenbensereignisse/-erfahrungen.
Es gibt soziale Strukturen, Erziehung und Kulturen, die von Menschen gelebt werden, wo es nie einen Führer gab und selbst in der Sprache und der Bedeutung wissen diese Menschen nicht, was dies wirklich sein soll, da es nicht wirklich bekannt ist und auch eine Entwicklung dahin muss es nicht geben, solange diese Menschen durch ihrer Kultur/Erziehung/Lebensweise glücklich sind und diese akzeptieren und für wertvoll halten, wird sich dies auch nicht ändern.

Stimmt Anarchie ist für mich auch nicht, dass man von anderen zu etwas gezwungen wird, sondern nur wenn man selbstständig und von der Bildung her, dazu fähig ist moralisch und respektvoll sich in der Gesellschaft zubewegen und Unstimmigkeiten annimmt und diese akzeptiert, oder diese mit sehr viel Demut, Logik und ohne extremen Gefühlen, Streitigkeiten lösen kann, aber diese Fahigkeiten fehlen den meisten Menschen noch, wo man dann von ungebildet, falsche, ungesunde Bildung/Erziehung/Umfeld/Gesellschaft/Kultur spricht, denke aber eine Entwicklung dahin wird unvermeidlich sein undauch passieren, da wir uns bisher immer moralisch und gesellschaftlich ehr weiterentwickelt haben anstatt zurück.
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WASURENAI 3.11
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