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Alt 18.05.2015, 08:30
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Eriko Hashimoto Eriko Hashimoto ist offline
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Ja dies ist Propaganda, hahaha lächerlich, aber auch wenn man den Text analysiert merkt man es.....
Was da steht ist sehr übertrieben und wiederspricht sich, der Artikel sagt aus, dass es im ganzen Land eine niedrige Verbrechensrate gibt, aber in einer Stadt Osaka gibt es sogar möglicherweise Morde und Schwerverbrechen u.s.w. ?
Und dann noch mit den Worten: "Möglicherweise" gab es noch tausende Morde und ... was soll man dazu noch mehr sagen, ist wohl ehr nicht möglich.

Dies kann nicht sein und wiederspricht sich, obwohl ich mir gut vorstellen kann, dass in Osaka ein paar Verbrechen schöngeschrieben wurden, um im eigenen Land besser darzustehen und nicht als die Stadt Nummer 1 in der Verbrechsrate, aber nicht das schwere Verbrechen dort statt gefunden haben.
Es ist nicht möglich, dass alle Mörder eines Landes in einer Stadt wohnen oder wie es der Stern es unter "möglicherweise" gerne hätte, aber die Bildzeitung und der Stern waren noch nie wirklich seriöse Presse.

Die Überschrift könnte schon mehr die Wahrheit sagen: "Japan hat niedrige Verbrechensraten - doch die Millionenstadt Osaka galt lange als schwarzes Schaf unter den Ballungszentren (In Japan). Um diesen Ruf zu verbessern, vertuschte die Polizei zehntausende Delikte.(über 30 Jahre oder so)" und diese zehntausende Delikte bestimmt auch über einen sehr großen Zeitraum und wohl ehr kleine Verbrechen, sonst würde Osaka als einzige Stadt in Japan ganz anders in der Verbrechensrate und der Kultur des ganzen Landes sein. Auch der Satz zum Schluss "Bis 2009 stand die Wirtschaftsmetropole ein Jahrzehnt lang an der Spitze der nationalen Kriminalitätsstatistik.", wobei man "National" betonen muss und dies bedeutet noch immer wenig, da es nur auf Japan zutrifft und sonst international heißen muss.
Und 100 Polizisten abgemahnt ist auch seltsam, da die Japaner wohl ehr Menschen sind die der Obrigkeit, jemanden der sozial höher gestellt ist und Behörden/dem Boss ehr nicht wiedersprechen, wird dies ehr einer oder zwei sein und keine 100.

Und in den grossen Städten gibt es zwar noch immer sehr wenig aber eine etwas höhere Kriminalitätsrate, was aber meistens an Touristen und Ausländer(besonders Gastarbeiter aus armen Ländern die dort auch weniger Lohn bekommen) liegt und nicht an den Japanern, darum gibt es in Tokio oder anderen grossen Städten z.B. auch Türschlösser die für den Rest in Japan nicht üblich sind und auch Autos und Fahrräder schliesst man dort öfters ab, was man sonst aber nicht tut und auch nicht braucht.

Auch eine große Anzahl an Autodiebstähle ist nicht wahrscheinlich, da es in Japan diese Art von organisierten Verbrechen nicht gibt, die Yakusa ist auf wirtschaftliche Verbrechen spezialisiert und klaut keine Autos wäre auch dumm, weil die ja von der Insel Japan runter gebracht werden müssen, du kannst schlecht Autos in Massen klauen und diese im eignen Land wieder verkaufen ohne das dies auffliegt, hier handelt es sich dann ehr um Gelegenheitsdiebstahl und jemand brauchte mal ein Auto, was aber auch super selten ist gerade in Japan.

Und schwere Verbrechen wie Mord oder Totschlag in Japan passiert so selten, dass es groß in den Medien kommt und auch sehr detailiert, da selbst hier die ganze Familie des "Schuldigen" von der Gesellschaft geächtet wird und meistens weiß auch jeder in Japan auch ja der Mord in Blalabla vor 3 Jahren, das war die Familie Blablabla die lebt dort und da und die heißen Blablablablabla u.s.w., da wird es sehr schwer einen Mord oder ein schweres Verbrechen zu unterschlagen, auch aus diesen Grund ehr unwahrscheinlich.

Der Spiegel wollte einfach einen interessanten Bericht schreiben, der den Verkauf der Auflage steigert, wie so oft und darum eine Mücke öfters zum Elefanten macht.
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WASURENAI 3.11

Geändert von Eriko Hashimoto (18.05.2015 um 09:58 Uhr)
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