Ein richtiger und wichtiger Schritt war die Kooperation der TTBL mit sportdeutschland.tv - dort gibt es auch etliche andere Sportarten zu sehen, so dass auch Synergie-Effekte erkennbar sein werden. Ich schaue seitdem übrigens auch öfter mal Volleyball dort.
Wie hier schon korrekterweise erwähnt, ist die Bedeutung von sozialen Medien ein extrem schnell und stark wachsender Sektor. Facebook ist heute allgegenwärtig. Hat man vor einigen Jahren noch gezielt über Suchmaschinen nach Inhalten recherchiert, wird man heute durch soziale Vernetzung auf interessante Inhalte hingewiesen.
Das sehe ich auch an meinem eigenen Surfverhalten: früher ging man auf Google und hat gezielt was gesucht oder sich auf Insider-Seiten wie TT-NEWS bewegt, heute bekommt man auf Facebook, Twitter und Co. Inhalte vorgeschlagen und entscheidet selbst, was man sich ansieht. Früher musste man auch für Süßigkeit x den Tante Emma Laden in Stadt y kennen und den Busfahrplan dort hin. Heute geht man auf Facebook, bekommt eine Amazon Werbung, klickt drauf und landet über "Kunden, die sich für diesen Artikel interessiert haben, fanden auch interessant" etwas, von dem man vorher gar nicht wusste, dass man es überhaupt braucht. Dann klickt man drauf, bezahlt mit Paypal binnen 5 Sekunden und hat es einen Tag später im Briefkasten.
Fernsehen ist ein veraltetes Medium, dass es - auch wenn mich dafür jetzt einige auslachen werden - in 10 Jahren in dieser Form nicht mehr geben wird. Inhalte selbst aus Sendern herauszusuchen ist ein veraltetes Konzept, genauso wie ein vollkommen nicht-interaktiver Kanal auch generell immer weniger gefragt sein wird.
Denkt man mal 10 Jahre zurück und was damals Stand der Technik war und was man heute nutzt, erkennt man sehr schnell, wie rasant Technologie unser Leben verändert.
Vor 10 Jahren hatte ich noch einen Desktop-Computer, ein uraltes Handy und einen Röhrenfernseher. Heute habe ich Smartphone, Tablet, ein Smart-TV, einen Laptop, messe mein Gewicht mit einem digitalen Body-Analyser, der mit meinem iPad kommuniziert, hab WLAN aus der Steckdose, werde morgens von meinem smarten Schlafsystem mit Sonsoren zur Schlafüberwachung geweckt und bestelle meine Lebensmittel und alles, was ich sonst so brauche übers Internet. In weiteren 10 Jahren würde ich dafür ausgelacht, wie rückschrittlich ich bin, wenn ich das jemand erzähle.

Meine Eltern sind beide über 60 und hielten Computer vor 10 Jahren noch für Teufelswerk. Heute haben beide Tablets, Smartphones und Laptops und nutzen diese häufiger als ihren Fernseher.
Banken und Versicherungen haben aktuell massive Probleme und stehen vor riesigen Veränderungen, wenn sie den Digitalisierungstrend der letzten Jahre nicht rechtzeitig erkannt haben.
Bei meiner guten alten Volksbank bezahle ich Kontoführungsgebühr, erreiche nur zwischen 9 und 16 Uhr einen Berater, erhalte Zinsen in Höhe von 0,1% - mache ich dasselbe online erhalte ich Zinsen für mein Konto, bekomme über 1%, erreiche rund um die Uhr 365 Tage im Jahr einen Berater und kann alles, was ich brauche online abschließen.
Das einzige, was noch auf dem Stand von vor 20 Jahren ist, ist Tischtennis.

Und wenn sich da die nächsten Jahre nichts massiv ändert, werden die Mitgliederzahlen auch die kommenden Jahre zunehmend einbrechen.