Zitat:
Zitat von Wohlfühlbacher
Was ist daran verwerflich? ist das nicht die Aufgabe von "Beratern"? Und die eigene Tasche wird bei den Familienverhältnissen auch die vom Spieler selbst sein. Geh´ ich mal von aus. Zumal bekannt ist, dass Dortmund selbst seine Topspieler finanziell alles andere als verwöhnt. Watzke hat bekanntlich Stacheldraht in den Taschen und beschwert sich dann bitterlich, wenn ihm Vereine seine Spieler wegkaufen...
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Ist absolut nicht verwerflich, man muss nur das richtige Maß finden. Ein erfahrener Berater hat das. Die Gündogan- Familie hat das scheinbar nicht. So kann man sich auch ins Abseits kegeln. Auch schlecht für Dortmund, die ja an einem lukrativen Verkauf interessiert sind.
Gündogans Leistungsfähigkeit ist im Moment auch schwer zu berurteilen. Ein Kagawa war brilliant in seiner ersten Zeit in Dortmund. Ein Sahin auch. Beide sind danach am Anspruch gescheitert und zurückgekommen. Beide haben diese Brillianz nie mehr erreicht. Gündogan hatte ein (ein!) starkes Jahr und dann eine lange Verletzungspause. Ich glaube nicht, dass man im Gündogan-Lager aktuell gut beraten ist, wild zu pokern.
Ich hätte es auch sehr begrüßt, wenn Gündogan erst nochmal versucht hätte, eine weitere gute Saison zu spielen, bevor er zu einem Top-Club wechselt. Kann mir im Moment aber auch nicht vorstellen, dass ein Top-Club das Risiko eingeht.
Watzke macht das genau richtig. Da wird seriös gewirtschaftet. Obwohl ich finde, dass man wieder stärker den Weg gehen sollte, Perspektivspieler zu kaufen und intensiv zu fördern, statt etablierte Profis, deren Möglichkeiten bekannt und überschaubar sind. Und so schlecht wird Dortmund auch nicht zahlen, wenn sie Spieler wie Reus und Hummels halten können.