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Alt 10.06.2015, 14:30
Zzangei Zzangei ist offline
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Zzangei trifft öfters den Nagel auf den Kopf (Renommeepunkte mindestens +100)Zzangei trifft öfters den Nagel auf den Kopf (Renommeepunkte mindestens +100)
AW: DHS/Double Happiness Hurricane 8

Erster Eindruck:

Macht im low-gear-Bereich (Aufschlag und Schupf) mehr Spin. Ist bereits beim ersten Spielen genauso katapultig wie ein retunter 2 Monate alter H3. Sogar uneingekloppt schon tauglich für die RH (mit nem off-Holz). 2 Schichten tuner ist mMn das Maximum. Auf der RH ok, aber auf der VH reicht keine oder eine Schicht.
Während man beim alten H3 das Gefühl hatte, das viel Spin aus der Klebrigkeit kommt, konnte man beim T05 z.B. sagen, dass der Spin aus der Kombination Noppengeometrie, OG und Schwamm kommt. Der H8 ist eigentlich genauso klebrig wie der H3, aber es fühlt sich anders an. Das OG ist weicher und man hat das Gefühl, dass DHS tatsächlich einen Minischritt in die Richtung macht, dass auch Spin aus der Kombination Griffigkeit und andere Noppenstruktur kommen soll. Daher konnte ich beim Spincheck nicht das für Chinabeläge typische frühe Durchrutschen feststellen. Es ist immer noch da, aber viel später erst. Der H8 macht bei dem Spincheck auch mehr Spin.
Als ich nach einer noch müheloseren Topspineröffnung nachziehen wollte, gingen reihenweise die Bälle hinter den Tisch. Und das liegt nicht am Katapult. Der Speed der Beläge ist beim Topspin und Schlagspin ziemlich gleich. Der H8 spielt sich angenehmer. Der Belag ist extrem Energieeffizient bei tangentialen Bewegungen. Man nimmt richtig den Spin vom Gegner mit und fügt seinen eigenen hinzu. Hab unendlich viele Punkte durch Aufschläge gemacht. Gute Allroundspieler haben den Ball nach meinem Rückschlag ins Netz gespielt, weil sie den US völlig unterschätzt haben.
Daher denke ich, kamen auch die viele Fehler beim Nachziehen, weil ich den Schläger etwas mehr schließen musste als beim H3. Ich fand den Bogen etwas krasser beim H8.

Und das alles, obwohl der H8 nicht eingekloppt ist. Der H8 ist richtig dope. Ich hab unterirdisch gespielt und komme trotzdem zu dem Ergebnis. Meine Fehler kamen einfach daher, weil der H8 "spineffizienter" ist. Wenn ich beim Schlagspin z.B. im letzten Moment anreißen wollte, wie beim H3, sind die mir reihenweise zu lang geworden. Oder wenn ich richtig Zeit hatte, schön über den Ball zu gehen und ich nur minimal zu weit geöffnet hatte, das gleiche. Wenn ich richtig getroffen habe, sind die Bälle wegen dem krasseren Bogen viel früher hinter dem Netz abgetaucht. Muss mich also erst noch darauf einstellen, dass der H8 noch mehr in die tangentiale Richtung abspringt. Ich glaub sowas nennt ihr hoher Ballabsprung.
Ich denke, wer davor 39° H3 gespielt hat, kann auch auf einen 40° H8 auf der VH zurückgreifen.
Zur Halbdistanz kann ich nix sagen, teste ich nächstes mal wenn ich den richtigen trainingspartner erwische.

Auf der RH taugt er ebenfalls nur, wenn man tangential nach vorne zieht. Wenn man zu sehr mit dem Schwamm spielt, werden die Bälle gerne zu lang. Ich muss auf jeden Fall etwas mehr trainieren wieder.

Geändert von Zzangei (10.06.2015 um 14:46 Uhr)
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