Aus einem Beiträgen weiter oben zu unseren Deutsch-Chinesinnen:
"Ich habe nichts gegen Ausländer und ich verstehe auch rechtliche Problematiken, wenn eine chinesische Spielerin einen deutschen Pass erhält. Aber auch früher gab es eine Jing Tian-Zörner, die 1996 einen deutschen Pass bekam, 1999 die Nummer 4 der Weltrangliste war, aber trotzdem nie für das deutsche Nationalteam nominiert wurde. Sie wurde für keinen Teamwettbewerb nominiert und konnte nur ein paar Mal im Einzel starten, wenn sie sich selber das Startrecht durch Ergebnisse erspielt hat.
Aber damals gab es auch kein chinesisches Trainerteam bei der Damennationalmannschaft."
Hoffentlich weiß der Autor auch noch wie mäßig erfolgreich das deutsche Damen Tischtennis Team in dieser Zeit und auch danach unter dem deutschen Trainer Bitzigeio gespielt hat

.
Autor vergißt auch noch die chinesisch-deutsche Spitzenspielerin Ding Yaping, die bei uns auch nie in der Nationalmannschaft spielen durfte und noch im Juli 2006 Erste der Frauenrangliste in Deutschland war

.
Vielleicht stünde das Deutsche Damentischtennis heute noch besser da, wenn man gerade in der Vergangenheit nicht den Fehler gemacht hätte, die chinesischen Spielerinnen auszuschließen.
Auf internationaler Ebene können aus meiner Sicht immerhin zwei deutsche Spielerinnen mithalten, nämlich Patrissa Solja und Irene Ivancan, die keine chinesischen Wurzeln haben, und die spielen doch in der Nationalmannschaft,
Also, ist doch aller okay und lässt auch mit Mittelham und Winter auf die Zukunft hoffen.
Dass man sich da nicht über den Erfolg in freuen kann und sich Timo Boll peinliche "Beweisfotos" aus dem Hotelbett in Baku auf tischtennis.de gefallen lassen muss, verbuche ich mal unter einer verbreiteten besonderen teutonischen Art mit unseren "Helden" umzugehen.
Macht euch doch mal locker. Wer einen deutschen Pass hat, ist Deutsche(r) und wenn der dann auch noch etwas besonders gut kann, dann ist das gut für Deutschland