Zitat:
Zitat von megapimpel
Vielleicht stünde das Deutsche Damentischtennis heute noch besser da, wenn man gerade in der Vergangenheit nicht den Fehler gemacht hätte, die chinesischen Spielerinnen auszuschließen.
Macht euch doch mal locker. Wer einen deutschen Pass hat, ist Deutsche(r) und wenn der dann auch noch etwas besonders gut kann, dann ist das gut für Deutschland 
|
Als erstes sollten wir vielleicht mal "ist gut für Deutschland" in "ist gut fürs deutsche Tischtennis" abändern, denn mehr Einfluss hat ein sportlicher Erfolg oder Misserfolg in einer Randsportart beim besten Willen nicht.
Danach muss man sich überlegen was eigentlich die Messgröße ist. Sind es alleine die Anzahl der Titel oder Platzierungen, dann macht der Ansatz möglichst viele ehemalige Chinesinnen ins Team zu holen Sinn. Die Erfolge sind größer und das Konzept ist sehr viel preiswerter als wenn man in den eigenen Nachwuchs investiert. Die Niederlande sind da ein gutes Beispiel - hervorragende Ergebnisse im Frauenbereich, obwohl es sowohl bei den Aktiven als auch bei den Jugendlichen kaum konkurrenzfähige Spielerinnen gibt, die das Nachwuchssystem durchlaufen haben.
Bei der letzten Handball-WM haben wir erlebt wie das selbst in einem Zwergenstaat funktionieren kann und bei der Fußball-WM werden wir es wohl erneut erleben.
Die Frage ob man den eigenen Nachwuchs damit fördert und eher abschreckt muss wohl jeder für sich selbst beurteilen.