Zitat:
Zitat von Power-Seven
da war das nicht so, aber das Original war mir in dieser Hinsicht zu lebendig.
|
Hm. Ich würde das eher als "anti-lebendig" bezeichnen. Es fehlt halt ein Deckfurnier. Nach mehreren Trainingsabenden finde ich die Charakteristik extrem schwierig zu spielen. Der hole und harte Anschlag, die starke Vibration, der verdickende, sehr trockene Griff, die Grifflastigkeit, langsam im Kurz/Kurz, wenig Rotation in der Eröffnung und brachial schnell sobald man zulangt. Alles ziemlich ungewohnt - um nicht zu sagen nervig. "Lebendig" ist an dem Holz jedenfalls garnichts. Das spielt sich knochentrocken.
Ich sehe die Stärken im Kurz/Kurz.
Und sehr gut geht auch Abschluß, Topspin auf Block oder der Gegentop. Also immer wenn man bereits Rotation bekommt und nicht selber erzeugen muss. Es ist es da extrem schnell, wenn man sauber steht ist das aber durchaus wünschenswert, ansonsten muss man "Gas rausnehmen", mag sein.
Schwieriger finde ich das selber Erzeugen der Rotation. Da muss man ziemlich rumasten, verlangt schnellen Armzug und satten Ballkontakt, bevor es "arbeitet" - und explodiert dann geradezu im Tempo. Mit der Eröffnung hab ich daher gewisse Probleme, auch weil es Stellungsfehler sofort bestraft. Man muss sehr früh treffen und sehr satt durchschwingen. Irgendwelche gefühlvollen Eröffnungen sind quasi unmöglich, dazu ist die Ballkontaktzeit auch zu kurz. Ich produziere mit dem daher neben ein paar Granaten vor allem verhungerte Bälle mit irgendwie falschem Timing und reihenweise Fehler. Kann auch sein, dass der Vega Pro auf dem Holz einfach zu hart ist. Würde jedenfalls sagen, dass Spieler unterhalb Landesliga mit dem Teilchen ziemlich schlecht beraten sein dürften.