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Alt 24.06.2015, 15:58
Kezer Kezer ist offline
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AW: Belagempfehlung für Jugendspieler

Zitat:
Zitat von snooky Beitrag anzeigen
Den Duro würde ich bei ca. 42° Härte einschätzen, die von mir empfohlenen Beläge liegen alle bei ca. 40°, sind also nur minimal weicher als Duro. Der Duro hat ein ziemlich dickes OG und ist deshalb nicht gerade gefühlvoll, ich denke, das ist genau das, was dich an ihm stört. Da bieten die von mir genannten Beläge schon deutlich mehr Gefühl und Kontrolle. Der Mark V ist im Übrigen ein harter Klassiker und hat m.E. noch weniger Gefühl als Duro... also fühlt sich ziemlich "tot" an.
Würdest du sagen, dass eine Schwammdicke bei ~1.8 passt?

Zitat:
Zitat von crycorner Beitrag anzeigen
Der Mark V ist aber auch schwieriger zu kontrollieren. Und wenn ich Dich richtig verstanden habe, ist Deine RH bei Topspins recht unsicher. Deswegen wollte ich Dir ein Sicherheitsbelag empfehlen. Der Vorteil ist, dass man auch bei Schupf- und Blockbällen viel aktiver reingehen kann, ohne Gefahr zu laufen, dass der Ball ins Aus fliegt. So kannst Du beim Schupfen irrsinnigen Schnitt entwickeln.

Deine Gegner, gerade auch bei den Herren, werden dich auf die Rückhand festnageln wollen, Dir da ordentlich Unterschnitt geben und so ihren eigenen Angriff vorbereiten. Wenn Du aber gegenhalten kannst, baust Du selbst den Druck auf und kannst wiederum Deinen VH- Topspin vorbereiten, bzw. beim RH-Block aktiv longline dagegen gehen, ohne befürchten zu müssen, dass der Ball zu lang kommt.

Weich vs. Hart:
Je weicher der Belag (hauptsächlich der Schwamm) und je dicker der Schwamm, desto länger ist die Kontaktzeit des Balles auf dem Schläger. Das kann als positiv empfunden werden, weil man den Ball besser führen kann und subjektiv mehr Kontrolle hat. Die weichen Beläge zeichnen sich meist durch besondere Spin-Werte aus. Allerdings lässt die Präzision im Allgemeinen nach. Viele spielen auf der VH einen weicheren Belag, weil die Armbewegung viel länger ist, als auf der RH und man den Ball so auch besser führen kann.

Bei harten Belägen ist die Kontaktzeit eben sehr gering, und man kann tendenziell weniger Spin erzeugen, dafür aber mehr Tempo. Die Flugkurve ist flacher und man kann recht präzise spielen. Viele spielen einen härteren Belag auf der RH, weil man recht kurze RH- Bewegungen macht, und da ein knackiger Anschlag mehr bringt, als so´n weicher Schwamm.

Das Ganze relativiert sich mit der Art des Schwammes (z.B. die Poren, Katapulteffekt), den Härtegrad des Obergummis, bzw. die Klebrigkeit oder Griffigkeit des Obergummis oder aber auch dessen Noppengeometrie.

Der Hikari hat einen harten Schwamm (55°), aber ein relativ weiches Obergummi, was gut für gefährliche Flips / TS überm Tisch ist. Dadurch wird er aber auch langsam. Der Schwamm hat keinen Katapult. Ein absoluter Sicherheitsbelag, den man aber sehr gefährlich spielen kann, wenn man richtig arbeitet.

Ich werde von Armstrong aber nicht bezahlt, deswegen jetzt Schluss mit dem Werbeblock!
Ja, da hast du mich richtig verstanden, meine Rücktopspins sind recht unsicher und tatsächlich halten mich die etwas erfahrenen Gegner auf der Rückhand!
Aber ich arbeite zurzeit eher auf den langfristigen Erfolg, sprich irgendwann soll der Rückhandtopspin sicher sein und auch sehr aggressiv agieren, als auf den kurzfristigen Erfolg, also in etwa besser in der nächsten Saison, da sichere und platzierte Schupf- und Blockbälle.

Findest du dann immer noch, dass der von dir empfohlene Hikari geeignet ist?


Eventuell werde ich den Xiom Vega Europe testen.
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