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Zitat von Glücksball
Wenn man nicht fähig oder willens ist, die Einnahmeseite zu erhöhen (z.B. durch Steuern), muss man dazu wohl die Ausgabenseite zurückfahren. Das ist wirklich das 1x1 der Finanzen, wird aber von den Fans der dauerhaften und unbedingten "Solidarität" mit Griechenland ignoriert.
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Das liegt daran, dass viele dieser Fans aus dem ultra linken Segment der politischen Einstellung kommen. Für sie ist Wirtschaft und Industrie hauptsächlich ein Folterinstrument zur Unterdrückung und Ausnutzung. Unser Land wir von ihnen als Paradebeispiel für soziale Kälte aufgeführt. Ihr Problemlösungsstrategie besteht im Robin Hood Syndrom und der Hinweis, dass ihr politisches Wunschsystem in vielen Beispielen zu großer Armut der Bevölkerung geführt hat wird in der Regel mit Attacken unter der Gürtellinie quittiert.
Zitat:
Zitat von Glücksball
Niemand von uns kennt tatsächlich die Details der Vorschläge der Euro-Gruppe und die Vorschläge Griechenlands. Da ist es tatsächlich etwas schwer zu beurteilen, wer die Schuld hat, dass nichts voran geht.
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Gewissen Fakten werden von beiden Seiten gleich wiedergegeben:
- Teilnahme an Gipfel ohne Konzept vorzulegen.
- Sehr kurzfristige Übermittlung von Plänen.
- Abbruch von Verhandlungen um mal eben eine Volksabstimmung anzuberaumen.
Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass die Finanzminister in ihren Presseerklärungen von sehr viel günstigeren Angeboten sprechen. Da würden sie ja Gefahr laufen, dass Griechenland öffentlich dieses Angebot annähme und man käme dann nicht mehr raus aus der Geschichte.