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Zitat von mithardemb
Du irrst. Natürlich entscheiden die Regeln was erlaubt ist und was nicht. Die Hintertür dafür den Ball gegen den "Puster" zu entscheiden ist die Unsportlichkeit.
Was du mit "Bürokratie" beschreibst nennt man Regeln und wenn jeder Schiedsrichter jetzt in Zukunft nach eigenem Ermessen was zum Sport gehört und was nicht entscheidet, dann wird es in Zukunft sehr viele Streitigkeiten geben.
In den Regeln steht, dass du den Ball nur mit dem Schläger bzw. mit der Schlaghand zurückspielen darfst. Damit ist der "Kopfball" durch die Regeln verboten. Telekinese, Magie oder Außerirdische haben bisher mangels Verfügbarkeit keinen Einzug ins Regelbuch gefunden. 
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Ich denke das jeder Schiedsrichter, Obmann u.s.w. selbst entscheiden kann und das Regelwerk nur eine Vorgabe ist, es gibt öfters Situationen im Sport wo das Regelwerk nicht weiterhilft und ein Situation kompliziert wird und dort der Unparteiische selbst entscheiden muss, z.B. Das Tor von Wembley.
Es gibt ja auch Situtation wo der Schiedsrichter der Meinung ist, er hätte die Situation nach den Regeln richtig bewertet, aber völlig daneben liegt.
Es gibt im Profttischtennissport Spieler welche gegen den körperverdeckten Aufschlag ständig verstoßen und auch hier einige Schiedsrichter dies durch gehen lassen andere wiederum nicht z.B. Masataka Morizono
Wenn es ein Tischtennisspiel geben würde, wo die Flugbahn des Balles klar von der Norm abweicht, würde kein Schiedsrichter dieses Spiel einfach weiter laufen lassen und wenn es so offensichtlich ist, dass getrickst wird und die Regeln dabei nicht weiter helfen, hat der Schiedsrichter dies zu entscheiden, schließlich gibt es ja auch die Option für jeden sich gegen die Entscheidungen des Schiedsrichter/dem Spielverlauf zubeschweren und Einspruch einzulegen.
Anders wäre jeder Sport nur noch Politik/Bürokratie und kein Sport mehr.
Wenn jemand also Pustet würde der Schiedsrichter dies als nicht erlaubt werten,
würde sich jemand beschweren, würde der Schiedsrichter vor dem Verband oder wo es entschieden würde Recht bekommen.
Genau so wenn in den Regeln nicht steht, dass beim Hochsprung die Benutzung einer Hebebühne nicht erlaubt ist und dies jemand vormacht wird der Schiedsrichter diesen Sprung natürlich nicht als gültig bewerten, nur weil es im Regelwerk nicht drinne steht und wenn er es zulassen würde, weil es nicht in den Regeln steht, denke ich das er nicht mehr als Schiedsrichter arbeiten wird und diese Sprünge später als ungültig erklärt werden.