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AW: Welche China-Beläge tunen?
Das liegt wohl an unterschiedlicher Definition von "Ballabsprung".
Der Witz der Chinabeläge ist ja gerade, dass sie ein höheres Verhältnis von Tangentialbeschleunigung zu Orthogonalbeschleunigung erreichen, man im Endeffekt also mit mehr Rotation (und damit letztlich auch mehr Tempo) spielen kann. Das erreichen die aber auf Kosten der Energieeffizienz, d.h. man muss mehr Energie reinstecken in den Schlag. Die geringe Orthogonaldynamik dürfte auch für längeren Ballkontakt, stärkeren Andruck und damit geringere Durchrutschneigung sorgen. Die Chinesen legen auch den ganzen Körper in den Schlag (und bereits die Eröffnung erhält ein Höllentempo). Das geht auf der VH leichter als auf der RH, daher spielt man auf der RH gerne Beläge, die stattdessen bereits effiziente Energieumsetzung liefern. Ansonsten ist die RH bei vielen Spielern oft auch eher auf Konter/Block ausgelegt, da wird dann flacherer Ballabsprung bevorzugt, nimm z.B. mal Waldner oder Samsonov. Wer T05 auf der RH spielt steht dagegen eher auf spinnig, da wird die RH neuerdings ja gekurbelt mit viel Tangentialbeschleunigung (Zhang Jike, Fan Zhendong).
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