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Zitat von Brett13
Das sehe ich eben nicht als einizge Option. Die Option, dass berechtigte Asylanten wieder in ihre hoffentlich recht schnell wieder sichere Heimat zurückkehren können bzw dann nun mal auch müssen, gibt es selbstverständlich auch. Und das erst mal gesicherte Zahlen vorliegen sollten, bevor man Panik macht, sollte auch mal überdacht werden. Diese ganze Hochrechnerei schürrt erst mal Ängste. Sicher nicht gut. Wie viele dieser Flüchtlinge, die hier jetzt leider alle in einen Topf geworfen werden, werden denn wieder ausgewiesen?
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Hab mal gelesen, dass etwa die Hälfte anerkannt wird, also bleiben darf. Wie viele davon irgendwann mal wieder zurück gehen werden, wenn denn mal irgendwann in deren dann ehemaliger Heimat wieder bei Null begonnen werden könnte ...
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Zitat von Brett13
Du verlangst also Menschen, die anderen Menschen in Not helfen erst mal ein Konzept ab 
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Nicht denen die helfen aber denen, die - wie Du hier - kritische Meinungen lautstark und wortgewaltig niedermachen.
Man kann auch helfen ohne daraus einen solchen Hype zu machen wie es zumindest die Presse tut. So klingt das wie ein Lockruf an all die daheim gebliebenen. Ich verstehe einfach nicht was das soll.
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Zitat von Brett13
Gut, die Helfer sind für dich mehr oder weniger alles Spinner, die nicht wissen was sie ihrem Land damit antun. Die Wurzel allen Übels sozusagen.
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Es geht um die Berichterstattung und das Verhalten gegenüber denen, die nicht ebenso enthusiastisch mitfeiern. Zwischen Permanent-Willkommensparty und braunen Dumm-Glatzen gibt es auch noch ganz viel Platz für rationale und nicht-hysterische Gedanken.
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Zitat von Brett13
Hab' ich kappiert, nur wie dein Konzept aussieht, weiß ich immer noch nicht 
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Für alle Beteiligten wäre es wohl am besten, wenn in den Herkunftsländern die Verhältnisse so wären, dass sich die meisten Menschen erst gar nicht in Bewegung setzen. Wenn man viel, ja sogar sehr viel Geld in die Hand nimmt, was man ja ohnehin muss, kann man da einiges machen in Verbindung mit einer Politik, die nicht auf Macht- und Einflusssphären abzielt, sondern auf konkrete Maßnahmen für menschenwürdige Lebensbedingungen.
Wer Orban, Erdogan und die Scheichs hauptsächlich als Kunden sieht, der findet schwerlich Lösungen. Und ein Regime in Eritrea in Schwierigkeiten zu bringen, sollte jetzt nicht das größte Problem darstellen.