Zitat:
Zitat von Nacki
Vielleicht nicht vollkommen ins Blaue, doch dennoch deucht mir das blauäugig wohlwollend in der Betrachtung dieses Politikers.
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Naja, wenn man ehrlich ist geht es doch am Ende wieder bloß um den politischen Willen, wie viele man aufnehmen möchte.
Hab es mal umgerechnet. 500.000 Flüchtlinge = einmal S21 oder 1,5mal BER. Oder 1/5 unseres Militäretats 2015.
Und wie ich vorher schon gesagt habe, ich bin durchaus zuversichtlich, dass diese Leute nichtt nur unsere marode Demografie-Kurve aufhübschen können, sondern auch sonst zum Erfolg dieses Landes beitragen werden. Das ist eine Investition in die Zukunft, auch wenn die vielleicht nicht so aussehen wird, wie sie sich die Sarrazins wünschen

Großbritannien hat auch die Pakistani verkraftet, die USA Hispanos, Asiaten und Araber.
Es ist richtig - es wird Probleme geben, aber ich sehe keine Terrorzelle in einem Flüchtlingsheim entstehen, wo man sich um die Leute kümmert, statt sie zu ignorieren oder Steine auf sie zu werfen. Wenn IS-Kämpfer nach Deutschland wollen, finden sie sicher bequemere Wege als die Balkanroute
Parallelgesellschaften sind eine Gefahr, aber vor allem dann, wenn wir nicht zeigen, dass wir aufnahmebereit sind. Menschen schauen halt, wo sie Anschluss finden können - und ich glaube, dass deshalb die "Bahnhofsszenen" wichtig waren. Als die Türken in den 60ern nach D geholt wurden, gab es derlei Szenen nicht. Vielleicht einer der Gründe, weshalb sie erst später oder gar nicht integriert wurden.
Mein Fazit: Einwanderungsgegner dürfen sich gerne mal die Vorteile vor Augen halten. Befürworter (wie ich) sollten mehr auf die Probleme schauen. Aber nicht um deshalb die Haltung zu änderen, sondern um bevorstehende Aufgaben anzupacken.