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AW: Welche Belagart eignet sich am besten zum Blocken?
Abstimmen tue ich nicht, da man das nicht so pauschal beantworten kann.
Generell ist es aber so, dass Maxiumbeläge eher kontraproduktiv fürs Blocken sind, da diese viel Katapult entwickeln und sich eben "schwammig" spielen, was der Kontrolle abträglich ist. Also lautet meine Antwort bzgl. Schwammdicke dünn bis bis 2.1 mm.
Ich bevorzuge für meinen Spezialschlag, den harten RH-Pressblock, einen relativ harten, aber dennoch katapultstarken Belag (Acuda S1 Turbo und zuvor Express One) mit 2.0 mm und relativ flacher Ballflugkurve. Ein MX-S ist dafür zwar auch gut geeigent, weil unglaublich sicher. Ich kann mit dem aber dann einfach nicht genug Tempo entwickeln. Bei weichen Belägen geht mir die Präzision flöten.
Mein Mannschaftskollege ist ne Blockwand, der einfach alles mehr oder weniger sicher zurückspielt. Das praktiziert er beidseitig mit Sriver FX mit 2.1 mm. Das spielt er glaube ich schon seit 35 Jahren so!
Für Spinblocks sollte das Obergummi eher weich und tangentialdynamisch sein (der Schwamm mindestens medium). Das geht z. B. recht gut mit dem MX-S oder auch dem Omega V Tour. Für Pressblocks und Passivblocks ist letzterer aber schon grenzwertig aufgrund der hohen Ballflugkurve gepaart mit relativ starkem Katapulteffekt.
Also sind verschiedene Materialien optimal für die unterschiedlichen Blocktechniken.
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