Folgende grad bei Facebook gefunden...
Einbürgerung im europäischen Damentischtennis ist ein schwieriges Problem bei dem man auch nicht alle Fälle über einen Kamm schären kann. Ich weiß z.B., dass Schweden mit Li Fen 5 Jahre gebraucht hat, sich dazu durchzuringen, sie in der Nationalmannschaft einzusetzen während die Niederlande von heute auf morgen aus der Zweitklassigkeit mit zwei chinesisch-stämmigen Spielerinnen Europameister wurden.
Ich weiß von Britt Eerland, dass die Niederländer durch die Europameistertitel massiv Gelder bekommen haben, die sie in die Jugendarbeit investiert haben und natürlich hilft es jungen Spielerinnen auch, starke Trainingspartner zu haben. Man muss sich nur die Frage stellen, was es bringt, wenn die Nachwuchsspielerinnen in den entscheidenden Spieler dann nicht zum Einsatz kommen.
Leid tun mir solche Länder wie Rumänien, die mit sehr wenig Geld das Mädchen-Tischtennis über alle Altersklassen seit Jahrzehnten dominieren und bei den Damen ohne die "Chinesinnen" vermutlich über Jahre kaum Spiele verlieren würden.
Fördergelder hin oder her, da frage ich mich, wieso ein Land wie Rumänien, das nicht gerade als reicheste Industrienation Europas gilt, über Jahrzehnte bei Europameisterschaften in allen Altersklassen im Mädchen-Bereich immer unter den Top 3 ist während Verbände, die das 20-fache und mehr investieren, teilweise chancenlos hinterherdümpeln.