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AW: Die goldene Langnoppen-Mitte oder die Suche nach der eierlegenden Wohlmilchsau
@HotDog
Du sagst, dass Du beim Feint Long und Konsorten (welche?) mit dem Angriff und der Abwehr einigermassen zufrieden warst, aber das Blockspiel problematisch blieb.
Eventuell könnte hier auch eine Anpassung der Blocktechnik Abhilfe schaffen. Ich habe eine ganze Weile mit dem FL II 0.5 mm praktisch wie mit einem NI-Belag eine Art von Spinblocktechnik gespielt, bis mir ein Trainer zeigte, dass eine leichte Unterschnitt-Druckblocktechnik bedeutend sicherer und ekliger für den Gegner ist. Dabei hältst Du das Schlägerblatt etwas geschlossen (je nach Spin des Gegners) und führst eine leichte Konterbewegung mit diskreter Unterschnitttendenz aus, so wie "reingedrückt". Die Bälle kommen relativ flach und sicher, Tot oder leicht unterschnitten, je nach vorherigem Spin und konkreter Bewegungsausführung von Dir.
Wenn Du das umsetzen kannst, ist ein Spiel mit einer gewöhnlichen griffigen Schwammnoppe vielleicht doch möglich und eine Heilung von der Krankheit genannt Materialtestsucht respektive von der Besessenheit vom Glauben an den heiligen Gral (das ultimate Material) ist denkbar. Bin selber gerade dabei, eine gewisse Frustrationstoleranz gegenüber nicht ganz perfektem Material zu entwickeln und z.B. nach verheerenden Niederlagen mindestens eine Woche zu warten bis ich wieder was neues auf mein Holz klebe. Dabei können dann auch gewisse Schlagtechniken endlich einmal mit mehr oder weniger konstantem Material eingeschliffen werden. Mit dem 837 ox sollten sowohl die oben beschriebene Blocktechnik als auch Kontern möglich sein (würde aber selber sogar hier trotz des Tempos eine Schwammversion bevorzugen, v.a. wenn die US-Abwehr eine sehr untergeordnete Rolle spielt).
MfG
Taugenichts
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