Das ging irgendwie unter, führt aber zu einer wichtigen Unterscheidung:
Zitat:
Zitat von pibach
Wie schon geschrieben sorgen exakte Angaben in den Regeln lediglich dafür, dass die Spieler ihre Bewegungsaufläufe darauf grenzwertig ausrichten. Die Entscheidbarkeit wird dadurch nicht verbessert. Wie sollte sie?
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Da reden wir wohl aneinander vorbei. Mir geht es um die Entscheidbarkeit bei den Aufschlägen wie sie derzeit vorliegen und wie ich sie im Eingangspost dokumentiert habe. Präzisierungen der Regeln, die die Entscheidbarkeit für die aktuell von den Profis durchgeführten Aufschläge augenscheinlich erhöhen würden, sind m.E. leicht zu finden. Ich habe ja selbst schon eine vorgeschlagen.
Dir scheint es eher darum zu gehen, die Entscheidbarkeit von denjenigen Aufschlägen vorherzusagen, die nach etwaigen Regeländerungen voraussichtlich irgendwann vorliegen werden. Das ist eine andere Betrachtungsweise als die meine.
Ich gebe dir recht, dass neue Präzisierungen wohl stets auch neue Graubereiche schaffen. Ziel muss es dann doch logischerweise sein, die Regeln so zu formulieren, dass sich das in deren Graubereichen abspielende Verhalten nicht bedeutsam negativ auf die Wettkampffairness auswirkt.
Aktuell muss man meiner Meinung nach konstantieren, dass das eben nicht der Fall ist: Spieler können sich durch Aufschläge in den derzeit vorliegenden Graubereichen erhebliche Vorteile verschaffen. Paradebeispiel dafür ist natürlich Pär Gerell, aber z.B. sehr drastisch auch Fegerl (siehe sein Video gegen Ma Long, das ich verlinkt hatte).
Regeländerungen haben demzufolge nicht den Sinn, Graubereiche als solche zu eliminieren, sondern Verhaltensvariationen innerhalb der neu definierten Graubereiche weniger bedeutsam zu machen.
Zitat:
Zitat von pibach
Du meinst dann aber, dass Du es eindeutig beurteilen könntest?
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Ich habe Argumente vorgebracht, die mein Urteil bekräftigen. Du nicht. Wenn du diese Diskussion weiterführen möchtest, musst du entweder dein Urteil untermauern, oder meine Argumente angreifen. Beides hast du bisher nicht gemacht.