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Alt 05.10.2015, 18:55
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AW: Die Einhaltung der Aufschlagregeln: Eine Analyse von 10 Topspielern der EM 2015

Zitat:
Zitat von Brett13 Beitrag anzeigen
Echt?
Wieviele waren es denn?
Ich hab nicht alle Matches gesehen. Aber was in dem EM-Thread erwähnt wurde: Ovtcharov hat sich über Fegerl beschwert, Gacina hat sich über Gerell beschwert.

Zitat:
Zitat von Brett13 Beitrag anzeigen
Hm, ein Spiel das 11:5, 11:8, 11:5 und 11:4, also 4:0 Sätze für Ma Long ausgegangen ist, ist vielleicht kein gutes Beispiel
Doch, natürlich. Du wolltest Beispiele dafür, dass es "Spieler unter den Könnern gibt, die Schwierigkeiten haben Aufschläge ihrer Gegner zu retunieren". Ich habe dir ein extremes Beispiel für solche Schwierigkeiten geliefert, welches den Sachverhalt so deutlich wie nur möglich macht. Wenn Ma Long die Aufschläge von Fegerl nicht gut retounieren kann, liegt das sicher nicht an Ma Long, oder?

Dass Ma Long dennoch gewinnt, invalidiert nicht mein Beispiel, im Gegenteil. Er ist Fegerl eigentlich in jeglicher Hinsicht überlegen, aber versteckte Aufschläge bereiten selbst ihm Probleme.

Zitat:
Zitat von Brett13 Beitrag anzeigen
Ich gebe dir aber in so fern recht, dass hier das eine oder andere Mal gut ersichtlich ist, dass Fegerl den Arm gar nicht aus dem Bereich zwischen Netz und Ball wegnimmt. Das hätten die Schiris in Kuwait sehen müssen.

Aber das ist kein Regelproblem, sondern ein Schiedsrichterproblem bei diesem Spiel gewesen. Spielentscheidend war es nicht
Ich verstehe nicht, warum du das jetzt wie ein isoliertes, einmaliges Phänomen hinstellst. Die Screenshots in meinem Eröffnungspost zeigen doch deutlich, dass genau die selbe Regelverletzung (Arm im Bereich zwischen Ball und Netz) von Fegerl und den meisten anderen Topspielern bei der EM 2015 in hoher Regelmäßigkeit begangen wurde.

Das hast du doch gar nicht in Frage gestellt, oder? Deine Frage war doch: Bereitet das den anderen Profis Schwierigkeiten? Und daher das extreme Beispiel, dass selbst Ma Long die verdeckten Aufschläge von Fegerl ganz offensichtlich wiederholt nicht lesen kann. Daher ganz klar: Den Wurfarm nicht wegzunehmen verschafft klar zu erkennende Vorteile. Das steht meiner Meinung nach außer Frage.

Wo genau solche Vorteile tatsächlich auch spielentscheidend sind, ist natürlich eine weitaus schwieriger zu beantwortende Frage. Es drängt sich mir dennoch folgendes Urteil auf: Systematisch nicht weggenommene Wurfarme manipulieren den Wettbewerb in unüberschaubarer Art und Weise, sind Zeichen eines dreckigen Sports, und sollten bekämpft werden.

Geändert von tsb (05.10.2015 um 19:28 Uhr)
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