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Zitat von tsb
1. Mehr als die Hälfte der Aufschläge von Habesohn sehen genauso aus wie der abgezählte. Aber nur der eine wird ihm abgezählt, die anderen nicht. Das ist inkonsequent und unschlüssig.
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Da die Profis genau entlang der Regelgrenze spielen, ist es völlig normal, dass bereits minimale Abweichungen zwischen regelgerecht und irregulär liegen. Ist also auch schlüssig.
Es unterstützt aber meine These, das Schiedsrichtereingriffe keine Verhaltensänderung bewirken.
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...vom Ball aus zu verschiedenen Stellen des Netzes, zum Beispiel in die Nähe der linken Netzkante. Da wirst du wiederholt quer durch die Hand oder den Unterarm von Freitas gehen.
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Das ergibt sich aber wie gesagt nicht aus den Regeln. Das lässt sich auch auf waagerechte Verbindung zur Netzebene interpretieren, die Abbildungen passen dazu.
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Na ganz offensichtlich hat Freitas diese Aufschläge eben ganz besonders gut verdeckt. Boll wird es ja nicht plötzlich verlernt haben, einen Reverse-Pendulum-Aufschlag (d.h. seinen eigenen Paradeaufschlag) zu lesen, oder?
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Wurfarm nicht wegnehmen und echtes Verdecken des Balles sind noch mal verschiedene Sachen. Letzteres ist nicht erkennbar und hätte Boll wohl auch klar als Regelverstoß moniert, oder?
Freitas verdeckt aber seine Aufschlaghand und zwar genau entlang der Regelgrenze. Wenn man so will ist das "ganz besonders gut".
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Na weil er in Lissabon im Finale gegen einen Portugiesen spielt? Natürlich ist das Publikum parteiisch. Was ist denn das für eine naive Frage?!
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Auch ein parteiisches Publikum pfeift nicht minutenlang. Und den Ball in die Bande schießt Boll normalerweise auch nicht. Irgendwas war da. Und er war dadurch möglicher Weise nicht so locker.
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Zitat von tsb
Ich finde da nichts rätselhaft.
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Von "rätselhaft" war nicht die Rede.
Aber offenbar störte ihn mehr das Auspfeifen als das Verdecken.