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Zitat von abspbg
Bedauerlich wäre sicherlich für den nordhessischen Tischtennissport, wenn der HTTV zu der Erkenntnis käme, ein LLZ lasse sich aufgrund der strukturbedingten Probleme (weite Anfahrstrecken zum Training) im Norden Hessens nicht effektiv betreiben. Der derzeitige Trainerschwund im LLZ Nord gibt leider zu diesen Befürchtungen Anlaß.
Dabei gibt es durchaus Potential, leistungssteigernde Verbesserungen zu erzielen. Dazu gehört, dass nach meinem Eindruck die Kooperation von Kreis- und Bezirksstützpunkten mit dem LLZ nicht hinreichend gut funktionieren. Eine weitere vielversprechende Idee war die Verlagerung des LLZ nach Homberg, um mit einem Bundesligateam zusammen zu trainieren. Dies ist leider am Konflikt Homberg-HTTV gescheitert.
Eine wichtige Funktion kam Thomas Reum als Sportkoordinator zu, der der Region gute Impulse gegeben hat (z.B. ALL 5 - Projekt). Wie bekannt, ist er seit 31.3.2004 nicht mehr beim HTTV. Soweit ich weiss, war dies auf Meinungsverschiedenheiten mit Teilen der Verbandsführung zurückzuführen.
Alles in allem habe ich den Eindruck, das Möglichkeiten ungenutzt bleiben, weil es nicht gelingt, mit möglichst vielen Beteiligten an einem Strang zu ziehen. Auch der im Vorgängerbericht angesprochene Zwist Nord-Süd ist Beleg hierfür und stößt bei mir nur auf Unverständnis.
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Wenn man seitens des Verbands nur noch hochleistungssportlich denkt und handelt, ist es sicherlich schwierig, zwischen Kreis-/Bezirksstützpunkt und Landesstützpunkt zusammenzuarbeiten, weil die Grundvorraussetzungen, um an e i n e m Strang zu ziehen, einfach fehlen. Auch mit gutem Leistungssport wird in Zukunft der Bezirk Nord immer wieder auf sich aufmerksam machen, ob mit oder ohne LLZ.....