Einzelnen Beitrag anzeigen
  #15  
Alt 15.10.2015, 16:14
AllesineinerPerson AllesineinerPerson ist offline
registrierter Besucher
Forenmitglied
 
Registriert seit: 15.11.2003
Ort: Krefeld
Beiträge: 145
AllesineinerPerson befindet sich auf einem absteigenden Ast (Renommeepunkte nur noch im Bereich +10)
AW: Neues Testgerät zur Bestimmung der Glätte/Reibung von LN

Was hier noch nicht betrachtet wurde, dass ist die Oberfläche der Bälle des Messgerätes, denn jeder kennt ja auch unterschiedliche Balloberflächen, in neu und mit dem Staub drum, teils vom Staub befreit, teils auf Tischoberflächen angeschabt und glatter. Oder mit Handfett usw.

Dann, wenn geringe Unterschiede an Glätte den Ausschlag geben, ob jemand mit einem zulässigen Spielgerät agiert oder eben nicht agieren darf, kann das schon eine neue Diskussion erzeugen, darüber etwa wie alt das Messgerät ist.

Was gut an der Idee ist, dass ist die Nähe zum tatsächlichen Spielgeschehen, indem die Balloberfläche für die Reibung genutzt wird und das Gewicht mit 3 Bällen lediglich aufliegend letztlich eben auch nur gering über dem des einzelnen Balles liegt, aber gering den Druck, den ein sich in den Belag eindrückender Ball gegenüber dem einfachen Gewicht, beim erfolgenden Überschlag auf die Kontaktflächen der beiden dann aufliegenden Bälle, überträgt.

Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Methode sehr gut zeigt, wann ein Belag durch Abspielen, Behandlung oder evtl. gleich ab Hersteller mit einem zu geringen Reibungskoeffizienten ausgestattet zur Anwendung kommen soll.

Ich wage aber zu behaupten, dass dann glatte Beläge auch wirklich rausfliegen, statt stillschweigend geduldet werden und von darauf spielende Akteure gehast werden, bzw. sie sich nicht die Blöße geben es anzuprangern, dann hoffentlich durch die Initiative des OSR selbst, davon befreit werden.

Nach der Methode und meiner Vorstelungskraft dazu bin ich mir nahezu sicher, dass es damit so einige derzeit als zugelassen eingestufte Beläge aus dem Rennen wirft.

Ich finde es gut, wenn es so nachgewiesen würde. Zudem, ich bin selbst seit über 20 Jahren aktiver SR/OSR. Das mit der Formulierung von Regeln die SR in eine so missliche Lage gebracht werden, selbst untereinander kaum mehr klar sagen zu können wann ein Belag zulässsig ist und wann nicht, bzw. den Nachweis gegenüber den Interessierten und Betroffenen schuldig bleibt, ist eben kein guter Zustand, auch wenn das Amt befähigen sollte, eine auf vernünftigen Gedanken basierende Entscheidung zu treffen, die auch ganz sicher unabhängig davon zu fällen ist, ob man selbst gerne von"seinen Pappenheimern" (wie zuvor in einem Beitrag so mitgteilt) sprechen mag, oder sich so etwas, das eine Vorverurteilung nach "Nase" anzudenken zulässt, eben auch überflüssig macht.

Das der Ball bei schräg gestellter Schlägeroberfläche als Muster sehr locker zwischen zwei Fingern gehalten als Widerstandsmesser dienen sollte, wurde mit Einführung der Regel einst so mitgeteilt.
Die Argumentation, es handele sich doch um den gekauften Belag im originalen Zustand, der ja von der ITTF zugelassen wurde, würde eine Ungerechtigkeit zu lasten des Anwenders bedeuten, darf bei der Prüfung auf Regelkonformität leider nicht berücksichtigt werden, denn diese hat ja keinen Zusammenhang damit, den Gegner vor übergebühr spielzerstörenden Maßnahmen zu schützen.

Leider wird in der Praxis nicht immer nur relevantes berücksichtigt, ohne ansehen der eigenen OSR-Person zu berücksichtigen. Dabei ist es wirklich eine sehr relevanten Sache, bezogen auf den Effekten mit denen die Spieler zu kämpfen haben.
Mit Zitat antworten