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Alt 19.10.2015, 10:56
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DieMuchte DieMuchte ist offline
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AW: Herren Verbandsliga Nord, Saison 2015/2016

Das war mal richtig schlecht von uns beim Desaster in Dissen.
Der ganze Tag lief nicht unbedingt wie geplant. Anfahrt in den Teutoburger Wald mit viel Stau, kurz vor Spielbeginn erst in der Halle gewesen, nicht richtig akklimatisiert und in den Einzel richtig kalt erwischt worden.
Wir ohne Janssen, dafür mit Edel-Ersatzmann Black. Doppel mal wieder 2:1, wobei das jeweilige Doppel 1 klar gewinnt. Frank und ich hatten nach hohem Rückstand in Satz vier und zwei Matchbällen gegen uns eigentlich schon verloren im Duell mit den ältesten vier Akteuren des Tages. Wir konnten dann unsere hohe Führung im letzten Satz auch nicht wirklich souverän durchbringen, aber es hat irgendwie gelangt.
Dann ging das Debakel los. Harmlos-Hartmann ohne Timing, Körpersprache und Chance gegen Redeker, dessen Spiel ihm erstaunlicherweise überhaupt nicht liegt! Der einzige Zähler im Einzel kam dann von Patrick, der zumindest Normalform an den Tag legte, was man von fast allen andern nicht behaupten konnte. Knapp im Fünften gegen Lutz!
Die Schlüsselspiele dann in der Mitte. Beide Sander können ihre 2:0-Satzführung nicht durchbringen, wobei Lippold und Gessat auch nicht unbedingt ihren schlechtesten Tag hatten.
Der kleinere der beiden Franks bekommt gegen den deutlich längeren wenig geblockt und kann nur einen Satz gewinnen. Fehler-Fengler nimmt das schlechte Gefühl des ganzen Tages mit an die Platte gegen Sieker, der das clever nutzte. Bei meiner ersten Niederlage der Saison bin ich nie auch nur annähernd ins Spiel gekommen, was den 3:6 Zwischenstand nach der ersten Einzelrunde bedeutete.
Oben stolpert Hilflos-Hartmann irgendwie in den fünften Satz gegen Heitz, will sich dann mal zusammenreißen, was natürlich nicht klappt. Wieder knapp für Dissen. Noch knapper ging es am Nebentisch zu. Kohlrautz verspielt gegen Redeker, der quer durch die Halle laufen musste, aber oft eine Antwort wusste, eine haushohe Führung und die nun deutlich besser als zum Beginn gefüllte Halle kochte.
Im letzten Spiel des Tages musste Jahnel aufgrund starker Materialprobleme gegen Lippold des Öfteren „drehen“, was im Endeffekt den Ausschlag für den verdienten Sieger gab.
Also 3:9. Dissen war heißer, hatte die deutlich bessere Tagesform und gewann verdient, auch wenn ich den subjektiven Eindruck hatte, dass einige Netz- und Kantenbälle mehr auf der Seite der Gastgeber zu verbuchen waren. Vielleicht täuscht das aber auch. Passend analysieren kann man das Spiel mit einem Satz eines Barmbekers: Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß!
Auftritt vergessen, in Hude am Sonntag gewinnen und gut is!
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