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AW: 1.Bundesliga: Abschaffung Doppel!
Die Doppel stellen aus meiner Sicht - gerade in der Bundesliga - einen wertvollen Bestandteil der Mannschaftsspiele dar.
Zum einen kann ich mich der Auffassung von Jörg Roßkopf nicht anschließen, dass eine Verkürzung der Spiele automatisch zu mehr Attraktivität führt. Dies mag zwar noch stimmen, wenn der Mannschaftskampf auf Messers Schneide steht, alle Spiele gespielt werden müssen und der Mannschaftskampf daher sehr lange dauert. Aber wenn eine Mannschaft überlegen ist, führt eine Streichung der Doppel dazu, dass im schlimmsten Fall gerade einmal vier Partien gespielt werden. Unter diesen Voraussetzungen würde ich zu keiner BL-Partie mehr fahren. Ich nehme doch keine Anfahrt von ca. 1 Stunde auf mich, um dann womöglich nur vier Einzel zu sehen.
Die von Jörg Roßkopf angesprochene Olympia-Quali hatte aus meiner Sicht weniger das Problem, dass kein Zuschauerinteresse an Doppeln besteht. Viel schlimmer war meines Erachtens der Austragungsmodus. Hier im Forum konnte ich nachlesen, dass nicht nur ich vollkommen irritiert war, wer sich eigentlich wie für Olympia qualifiziert.
Auch fand ich es wenig glücklich, dass an dem Wochenende z. B. in der 2. BL Süd der Damen Partien stattfanden - wie übrigens am Europe Top 12 Wochenende auch. So war ich z. B. nur am Samstag in Ludwigshafen, weil ich sonntags 2. BL geschaut habe.
Im übrigen gab es in Ludwigshafen in einer Vielzahl von Partien (zumindest samstags) hervorragende Ballwechsel.
Letztlich wäre ein Verzicht auf die Doppel doch nur ein weiterer Schritt der "Entwertung" von TT-Doppeln, wie sie z. B. von Jörg Roßkopf beklagt wird.
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Rheinhessen - ein sympathisches Stück Rhein-Main
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