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Alt 29.10.2015, 16:35
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AW: Optimierung des QTTR Systems

Zitat:
Zitat von Hardbat Beitrag anzeigen
"Aufstrebende Spieler" sind für mich meist Jugendliche bzw. U20 Spieler, für solche wurde extra der Jugendbonus eingeführt. Und die Sonderregeln bei Kaderspielern. Und auch aufstrebende Jugendspieler können durch das Ungleichgewicht kurz vor QTTR Wechsel arg zurückgeworfen werden. Zumindest in einigen Regionen finden auch noch offizielle Turniere kurz vor QTTR Erfassung statt; hier kann ein schlechter Tag gleich drei oder mehr Niederlagen auf einmal mit sich bringen und das Bild arg verzerren.
Aufstrebend sind auch diejenigen, die einige Jahre pausiert haben und abgewertet wurden, bzw. noch gar nicht geratet waren. Die haben relativ schnell wieder ein gutes Niveau und machen in den ersten 1-2 Jahren jedes Jahr 75 - 150 Punkte gut. Die wollen ja möglichst schnell auch wieder in einer Liga spielen, die ihrem tatsächlichen Leistungsniveau entspricht. Und einige Vereine wissen nicht, dass man auch beantragen kann, dass solche Spieler bei der TTR- Punktzahl übersteuert werden können, wenn man es beim Verband mit guter Begründung beantragt.

Sicher hast Du Recht, ein Ranglistenturnier, wo Du auf einen Schlag 8-10 Spiele hast, kann sich extrem positiv wie negativ auswirken und die komplette Mannschaftsaufstellung durcheinander wirbeln. Ich denke aber, dass das nur in Ausnahmefällen tatsächlich so kommt. Es gibt genauso Leute, die spielen in einem Turnier 10 Spiele und kommen mit dem gleichen TTR- Wert wieder raus, weil die Siege die Niederlagen aufgewogen haben.

Zitat:
Zitat von Hardbat Beitrag anzeigen
"und was der tatsächlichen Leistung am ehesten entspricht"... passiert das aber tatsächlich? Ich erlebe es relativ oft, dass eher nach taktischen Gesichtspunkten aufgestellt wird als nach Spielstärke, gerade an den Paarkreuz Schnittpunkten (wer spielt 2 oder 3? oder 4 oder 5?)
Ja, das machen zumeist die etwas schwächeren Mannschaften, die dann einen Spieler als 2er oder 4er opfern, um den besseren Spieler im nächst tieferen Paarkreuz spielen zu lassen. Finde ich aber sehr kurzsichtig, weil spätestens zur Rückrunde muss man das eh wieder ändern. Der Opferspieler verliert Punkte, der andere gewinnt Punkte, die Differenz überschreitet die +-30 und es muss umgestellt werden. Hinzu kommt die Frustration des Opferspielers, weil er nur wenige Erfolgserlebnisse hat.

Zitat:
Zitat von Hardbat Beitrag anzeigen
Besonders den Punkt über kurzfristiges 'Geschacher' innerhalb Vereine oder einzelner Spieler der durch die Regel unterbunden oder zumindest stark erschwert werden kann finde ich am wichtigsten an dem Gedanken.
Ich finde dieses Geschacher sowieso albern, vor Allem so lange es um nix geht. In den oberen Ligen mag das vielleicht anders sein.

Man könnte aber, um was konstruktives rein zu werfen, für Turniere auf Bezirksebene für die TTR-Veränderung einen Divisor von 2 reinknallen, um die massiven Sprünge abzufedern. So käme jemand nicht mit -40 Punkten aus dem Turnier, sondern "nur" mit -20 Punkten.
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