Heute auf YouTube gesehen:
Auszug aus einem, von Hass triefenden, Kommentar zu einem Video, das mit haltlosen Verschwörungstheorien gegen Staat, Flüchtlinge und Medien hetzt.
Zitat:
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"Ich kann nur jedem Raten: legt Vorräte an, sichert Wohnung oder Haus, schaffte eine Waffe an und lernt mit ihr umzugehen, informiert euch, treibt Sport, verbreitet Wissen, tut euch mit anderen zusammen und arbeitet für die Sache. Wir Deutschen sind es gewöhnt, im Dreck zu kriechen und aufeinander einzuschlagen. Im Moment lernen wir aber den Aufrechten Gang erneut und reichen einander in Notzeiten die Hände."
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Und das ist nur ein Beispiel für eine gesellschaftliche Stimmung, die Sorgen machen kann.
Ich habe früher (wie die meisten wohl) gedacht, Rechtsextremisten wären nur ein paar Idioten, irgendwo im Osten der Republik.
Aber was in letzter Zeit unter dem Deckmantel von Politikinteresse und "gerechtem Volkszorn" abgesondert wird, zeigt, dass Europa ein ernstes Problem hat. Und das sind NICHT in erster Linie die Flüchtlinge. Man sollte vielleicht eher dankbar sein, dass dieses Problem durch die Flüchtlingskrise an die Oberfläche gespült wird.
Psycho sagt uns, dass Gruppen sich dadurch profilieren, dass sie andere ausschließen. Wie man dagegen halten kann? Vielleicht mit nem ganz kleinen bisschen Respekt und Empathie für "andere".