Akerström wurde 2013 schwedischer Meister und spielte im Finale mit seiner Störnoppe auf der Rückhand sehr angriffsorientiert. Angeblich soll es der Dornenglanz gewesen sein, was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann. Die Schnittumkehr mit dem Belag ist extrem, keine Frage und dafür ist er ein sehr guter Belag, aber mit diesem Belag so anzugreifen, halte ich für unmöglich.
https://www.youtube.com/watch?v=jWhZlXPBUSM
Beeindruckend wie er da gespielt hat. Es scheint, als hätte er einen Supermaterialmix, gutes kontrolliertes, offensives, druckvolles Holz und ein traumhafter sehr vielseitiger Rückhandstörbelag, welcher auch immer es letztendlich für einer gewesen sein mag.
Und jetzt, 2 Jahre später das:
https://www.youtube.com/watch?v=M7ltpbVP56U
Das Duell an sich ist sehr reizvoll, Karakasevic mit seinem einzigartigem Gefühl und einem Rückhandtopspin, der das Herz höher schlagen lässt, ein Typ, voller Leidenschaft für diesen Sport und Akerstrom als der Virtuose auf dem Gebiet Rückhandstörspiel auf Weltklasseniveau. Ein paar Ballwechsel waren ja wieder allerliebst. Trotzdem scheint es mir, Akerstrom diesmal auf der Rückhand fast nur defensiv, ist mit gerade diesem defensiven Spiel auf verlorenem Posten. Warum hat er sein Spiel umgestellt? Wo er doch mit der Noppe angriffsorientiert so erfolgreich war? Das wird wohl nur er selbst wissen...