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Zitat von Noppenzar
Erstens:
Die grossen unterschiede der Bewertung zwischen den Bundesländern. Je niedriger die Klasse, desto extremer. In nrw dürfte durch die neue Liga "nrw-liga" verbandsliga abwärts zwar etwas an spielstärke abgegeben haben, aber trotzdem sind punkteunterschiede bis zu 100 bei gleicher spielstärke im Extremfall bei interverbandsduellen noch möglich.
Faktisch spielt ein kreisligaakteur aus Hessen kaum mal gegen einen aus Bayern, so dass die punkte sich dort auch in 50 Jahren nicht vermischt haben.
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Ich bin letztens aus dem WTTV in den BaTTV gewechselt und ich hatte den Eindruck, dass es keinen nennenswerten Unterschied zwischen den Punkten gibt. 1500 Punkte im WTTV sind genausoviel wert wie 1500 Punkte im BaTTV. Allerdings sind die "gleichen" Ligen in meinem jetzigen Bezirk schwächer, als in meinem alten, aber so Schwankungen haben ja mit dem TTR nichts zu tun.
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Zitat von Noppenzar
Zweitens:
Der zu späte stichtag im Sommer. Individueller stichtag sollte der persönlich letzte meisterschaftsspieltag sein. Dann kann nicht mehr extrem gedreht werden. Ist aber aus finanziellen Gründen sicher für mytt tabu.
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Ich finde den Stichtag eher zu früh. Eine Mannschaft sollte ja nach aktueller Spielstärke aufgestellt sein und nicht nach Spielstärke von vor einem halben Jahr. Wer auch im Sommer trainiert kann, zwischen Ende der Rückrunde und Anfang der Hinrunde, noch locker einen Sprung machen.
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Zitat von Noppenzar
Drittens:
Die Änderungskonstante auf Turnieren und, vor allem, Ranglisten sollte herabgesetzt werden auf das Niveau eines meisterschaftsspieltages. Nimmt man zwei gleichstarke Spieler einer Mannschaft, wovon einer nur MS spielt und der andere jedes fuzzelturnier können durchaus heftige differenzen im ttr auftreten. Positiv, als auch negativ für den vielspieler.
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Die Änderungskonstante auf Turnieren ist genau die gleiche, wie bei Meisterschaftsspielen. Alles andere macht auch keinen Sinn, da der TTR ja die aktuelle Spielstärke angeben soll und die lässt sich bei Turnieren natürlich genauso ermitteln wie bei Meisterschaftsspielen.
Wer viele Turniere spielt, hat natürlich auch mal nen tollen Tag und gewinnt einen Haufen Punkte, aber genauso auch mal einen schrecklichen und verliert wieder viele. Am Ende mittelt sich das und die Einstufung ist wieder richtig. Niemand kriegt dadurch mehr Punkte, dass er viele Turniere spielt. Wenn man unterpunktet ist, kann man natürlich die Punkte seinem tatsächlichen Niveau schneller anpassen, wenn man Turniere spielt.
Das einzige Problem, was ich mit Turnieren sehe, ist mit solchen kurz vor Quartalsstichtagen, weil da große Ausreißer nicht mehr abgefedert werden. Das ist meiner Meinung nach aber eher ein Fehler der Quartals"berechnung".
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Zitat von Noppenzar
Ansonsten ist der ttr für Akteure des oberen hobbybereiches (landesliga bis regionalliga) sicher die beste Möglichkeit. Er vermeidet zudem Streitigkeiten. Auf diesem Level bestehen Mannschaften in der Regel nicht aus sechs Freunden, sondern sind nach Stärke zusammengestellt (-gekauft). Hier steht im Endeffekt bei 90% der Akteure das persönliche wohl über dem des Vereins und der ttr sorgt hier für klare Regeln, so dass sich niemand übervorteilt fühlt.
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Dem kann ich voll zustimmen.