|
Eigentlich finde ich die neue Aufschlagregel gut. Aber auch sie wird Lücken haben. Wenn jemand den ganzen Oberkörper vor den Ball bringt, ist der Fall klar. Wenn aber nur der Arm im besagten Bereich liegt, ist es schon schwerer. Denn wenn man den Ball tief trifft, ist der andere Arm vielleicht über dem besagten Dreieck. Da der Gegner aber eine leichte Neigung beim Blick auf den Schläger hat, bleibt der Aufschlag verdeckt. Mit etwas Übung wird man auch so Aufschläge verdecken können.
Oder ist hier in Wirklichkeit mit dem Dreieck ein räumliches Dreicksprisma gemeint? Dann dürfte der Arm gar nicht mehr vor dem Ball sein. (das wäre schlecht, dann müsste ich ne Menge umstellen)
Ich denke, dass in unteren Klassen auch nicht so genau darauf geschaut wird. Solange es nicht stört... (ähnlich wie eine Plattenberührung während des Ballwechsels)
Kleiner Spaß noch: Macht man einen bestimmten Seitendrall-Aufschlag mit der Vorhand (ich kann jetzt schlecht beschreiben, welche), so befindet sich bei normaler Schlägerhaltung der Zeigefinger im Bereich des Dreiecks -> falscher Aufschlag
Angenommen, jemand will bei 20:19 im Dritten, ach nein, ich meine 10:9 im siebten (FURCHTBAR!!) den Punkt haben wollen. Und dann? Der Schiedsrichter müsste dann den genauen Auftreffpunkt des Balles auf de Schläger wissen, denn eventuell war der Zeigefinger über oder unter dem Dreieck.Man muss also neue Bälle produzieren, mit einem Signalgeber im Mittelpunkt, und zwei Empfängern an den Netzpfosten, Wird das Signal beim Aufschlag durch organische Materie unterbrochen, ertönt ein Piepsen, wie im Tennis. Aber es könnte ja eine Fliege durch das Dreieck fliegen, also kann der Aufschläger einen Test beantragen, ob die Unterbrechung des Signals durch sein Erbgut erfolgt ist.
Das ist dann das nächste Reformprojekt unseres tollen Weltverbandes, ihr werdet sehen!
|