So kann man es natürlich auch sehen.
Es ist aber doch tatsächlich so, dass die Jugendspieler eh dorthin gehen, wo es Geld oder sonstige Vergünstigungen gibt, wenn sie erst einmal Blut geleckt haben.
Lehnt doch nicht alles Neue nur aus Prinzip ab.
Andersherum wird vielleicht ein Schuh draus, den alle verstehen:
Der "Dorfverein" hat zwei gute Mannschaften im Erwachsenenbereich, bekommt im Jugendbereich eine Kreisliga-Jugendmannschaft zusammen und ein 11-jähriger hat Megatalent. Er spielt lieber Fußball, weil ihn im TT-Kreis keiner mehr fordert. Die Erwachsenenspiele sind Abends ab 19.30 Uhr und die Eltern verbieten ihm so spät zu spielen. Einen Ort weiter gibt es eine gute Niedersachsenliga-Mannschaft, die noch einen guten Spieler gebrauchen könnte.
Dort wird er gefördert, kommt aber in den Heimatverein zurück, wenn er 13 ist und die Eltern ihm erlauben bei den Erwachsenen zu spielen. Parallel dazu kann er weiterhin in der guten Jugendmannschaft spielen. Ist doch top.
Immer optimistisch bleiben. Wo Licht ist ist auch Schatten, kann man einfach nichts gegen machen.