Zum "ethischen"

Teil:
Ich kenne die Situation nur zu gut, dass der Gegner (sehr wahrscheinlich) bewusst falsch aufschlägt und nach einem Hinweis darauf entweder gar nichts verändert oder nur sehr minimal, und das dann auch nicht lange. Ich bewundere jeden, der das einfach so wegsteckt und normal weiterspielen kann; die meisten Leute dürften allerdings nach so einer Situation psychisch in den Nachteil geraten und dann finde ich es durchaus legitim, "Gleiches mit Gleichem zu vergelten".
Zum technischen Teil:
Gerell:
Ein extremer Rückhand-Griff, der noch durch das Handgelenk unterstützt wird, scheint die Basis zu sein. Die Beschleunigung kommt ausschließlich aus dem Oberarm, der Schulterdrehung und noch etwas aus der Hüftdrehung. Handgelenk und Unterarm können quasi gar nicht eingesetzt werden, weil die Schlägerspitze nach vorne zeigt.
Källberg:
Rückhand-Griff und extrem nach innen abgewinkeltes Handgelenk sind auch hier erkennbar. Da er den Ball aber extrem in den Tisch spielt, hat er die Möglichkeit, noch ein kleines bisschen aus Unterarm und Handgelenk zu holen, viel ist das aber auch nicht. Das ist aber relativ schwer zu erkennen, wie viel das genau ist, finde ich. Auch bei ihm kommt der Großteil der Beschleunigung aus dem Oberarm und dem Körper.
Allgemein: den Aufschlag wirklich kurz zu spielen, ist sehr schwer, da man den natürlicherweise eigentlich immer in den Tisch spielt (also nach unten).
Wenn ich mir die Rückschläge auf die Aufschläge bei den Profis und auf meine Aufschläge (ich versuche, den auch so zu spielen, Landesliga) ansehe, dürfte das für dein Spielsystem (Anti) eigentlich auch nicht schlimm sein. Obwohl der Aufschlag eigentlich fast nie zwei Mal tickt, kommt meistens nur ein langsamer Topspin/Flip zurück.