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Alt 10.12.2015, 21:07
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AW: Nichteinhaltung der richtigen Reihenfolge

Ich finde es okay, wenn man sich da flexibel verhalten kann. Ich nehme solche Impulse gerne an, um den Gegner entgegenkommen zu können, wenn man sich dafür nicht verrenken muss und keine "Anspruchskultur" entsteht - "Hey, wir dürfen vorziehen, also macht das gefälligst auch, wenn ihr nicht unfair sein wollt!"

Ich bin guter Dinge, dass wir für die Möglichkeit, einvernehmlich vorzuziehen, auch eine Mehrheit bekommen werden.

Letztendlich haben wir im Berliner Verband in den letzten Jahren die möglichen Karenzzeiten gelockert und die Verlegungsregeln an die des WTTV angepasst - hier ein weiteres Beispiel, wie man in der heutigen Zeit einen Beitrag leisten kann, in besonderen Situationen Spiele möglich zu machen, die sonst ausfielen oder bei denen vielleicht EInzelspiele abgeschenkt/umgewertet werden müssten.

Warum jetzt Polizisten das schlagende Argument sind, gesellschaftlich nützlicher wären, als andere zu Punktspielen verhinderte Berufe, während Barkeeper, Rechtsanwalt und alleinstehende Mütter durch den Tagesablauf weiterhin ihre Probleme haben werden, Punktspiele zu bestreiten, habe ich noch nicht ganz verstanden. Aber jut...

Ich denke deshalb auch nicht, dass man da irgendetwas erwarten dürfte ("Erwartungshaltung" - eigentlich haben wir nicht genug Zeit, aber wir erwarten vom Gegner einfach mal, dass er uns entgegenkommt), was nicht sowieso in den Regeln steht. Aber hier und da wird nach freundlichem Fragen deutlich mehr gehen, als "Dienst nach Vorschrift". Das ist doch auch schon was.
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