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Zitat von tsb
Äh, ja?
Die österreichische Nationalmannschaft trainiert dort und wurde Europameister.
Fegerl trainiert dort und hat kürzlich Zhang Jike geschlagen, sowie beinahe auch Fan Zhendong.
Joao Monteiro trainiert dort, gestern erreichte er im Doppelwettbewerb des Worldtourfinale den zweiten Platz.
Noch mehr Beispiele?
Ich erinnere mich an ein Interview mit Waldner, in dem er sagte, dass einer der Schlüssel für den Erfolg der Europäer gegen die Chinesen zu seiner Zeit darin bestand, dass die Europäer in europäischen Leistungszentren häufig miteinander spielten und sich so gegenseitig stärker machten. Was ist denn die WSA, wo unter anderem die Österreicher (Europameister 2015) und Portugiesen (Europameister 2014) zusammen trainieren, wenn nicht ein Schritt in genau diese Richtung?
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Mag ja sein, aber wirklich näher sind die Europäer den Chinesen nicht gekommen. Außerdem ist es ein wenig seltsam zu glauben, dass die Österreicher ohne die WSA es sonst nie geschafft haben zusammen beim Training aufzutauchen. Sowohl das österreichische als auch das europäische Tischtennis hat seine Hochzeit weit vor der WSA erlebt.
Wenn es nur darum geht, national etablierte Spieler zum gemeinsamen Training zu bündeln, das ganze vielleicht sogar europaweit, dann tut es jede normale Turnhalle mit Heizung. Wichtiger scheint mir da eher der Fokus auf professionelle Strukturen im Jugendbereich, da liegt doch Europas Problem. Und das Zentrum des DTTB sowie das LMC machen das einfach besser.
Da aber Tischtennis keine Sportart ist, die interessant zu schauen ist und deswegen Geld generiert, muss man mit offenen Karten spielen und von vornherein klar machen, dass diese Art von Leistungssport absoluter Luxus ist. Entweder gibt es einen festen Finanzierungsplan vom Bund oder man hat einen vernarrten privaten Geldgeber.
Beides scheint es aber bei der WSA nicht zu geben, denn sonst könnte man sich einfach das ausbleibende Fördergeld einklagen.