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AW: Frage an alle Trainer: Penholdergriff
1. In China sind 50 Millionen Spieler erfasst. Es gibt bestimmt mehr, aber wir brauchen uns nur vor diesen fürchten, da die anderen wohl keine wirklich gute Förderung erhalten.
2. Ich muss Jan recht geben. Zwei Varianten auf der Rückhand fordern eine Entscheidung und Zeit ist beim TT sowieso Mangelware. Ich meine auch, dass ein Wang Hao keine klassische Rückhand mehr spielt, aber versucht mal selbst mit der neuen Rückhandschlagtechnik einen vernünftigen Konter zu spielen. Die technische Grundausbildung eines chinesischen Shakehandspielers dauert 3-4 Jahre, die eines Penholders 3 Jahre länger. Der Shakehandspieler hat also einen 'Zeitvorteil', er kann in den 3 Jahren, die er gespart hat seine Schwerpunkte im Training anders setzen. Es gibt in China wesentlich mehr Shakehandspieler. Bei den Meisterschaften der Provinzen untereinander ist es vorgeschrieben einen Penholder- und einen Abwehrspieler aufzubieten.
3. Fredde: Das Spiel mit kürzeren Bewegungen am Tisch bringt den Gegner stark unter Druck, weil die Zeit bis der Ball zurückkehert verringert wird, allerdings ist dies auch wesentlich anspruchsvoller zu trainieren. Was weiterhin an den kurzen Bewegungen Bolls falsch sein soll verstehe ich nicht. Die Chinesen spieln doch genauso und sind bemüht die Bälle früh zu nehmen.
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