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AW: Kurze Noppen für Abwehr
hey!
grundsätzlich habe ich als eigenbauer (und auch durch massenhafte tests mit markenhölzern) halt die erfahrung gemacht, dass harte deckfurniere einen flachen ballabsprung haben und das die streuung nicht so groß ist.
die meisten spieler äußern, dass es sich aufgrund des direkten absprungverhaltens subjektiv aber dann so anfühlt, als könne man schlechter topspins damit ziehen bzw. dass es generell schwieriger ist, spin zu erzeugen.
die so genante "dwell-time" spielt dabei sicherlich eine wichtige rolle.
es gibt allerdings auch härtere hölzer, die ganz ausgezeichnet für spinentwicklung jeglicher art zu gebrauchen sind (z. b. kirsche: flacher absprung, knackiger anschlag, aber super zum sensen, da der ball halt nicht so hoch steigt. auch mit walnuss habe ich als außenfurnier gute erfahrungen gemacht.
grundsätzlich jedoch hängt das spinverhalten letztendlich von der kombination der furniere ab. allein das sperrfurnier spielt hier eine zentrale rolle.
darüber hinaus kommen, neben der härte, elastizität und biegefestigkeit hinzu.
das ist auch der grund, warum ich hölzer selber baue; so habe ich die möglichkeit, meine erfahrungswerte konkret über die kombination von einzelnen furnieren mit deren spezifischen eigenschaften zu kombinieren.
ach so: meiner meinung nach ist insbesondere der kleber vielleicht sogar die alles entscheidende komponente.....
in deinem fall solltest du evtl. erstmal schauen, ob du eher eine elastische kn, wie z. b. den SL degu, oder eine relativ harte, unelastische kn wie den milky way uranus poly oder den besagten friendship 802-40 spielen möchtest.
Geändert von trauti (08.01.2016 um 15:54 Uhr)
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