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Satire kann es nie allen recht machen. Manchmal sind Promis & Politiker die Zielscheibe, und manchmal werden eben auch die Gefühle trauernder Menschen verletzt.
Leo Fischer, ehemaliger Titanic-Chefredakteur in Frankfurt, meinte dazu in einem Interview mit dem Deutschlandfunk im September 2012 ganz lapidar und durchaus zutreffend, wem der Inhalt einer Satirezeitschrift nicht passe, der müsse diese Ausgabe ja nicht lesen, nicht kaufen.
Gleiches gilt für strenggläubige Muslime zum Beispiel im Zusammenhang mit den Mohammed-Karikaturen. Ignorieren statt zu protestieren wäre die vernünftigere Reaktion.
Wobei übrigens die vielzitierte Weisung im Koran, keine Bilder vom Propheten zu zeichnen, eben auch nur für Anhänger jener Glaubensrichtung gilt, die sich diesem Diktat verpflichtet fühlen, wie Fischer im besagten Interview unten weiter ausführt....
.................... http://www.deutschlandfunk.de/fische...icle_id=221793 ..
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