Sorry, bin ein wenig spät dran mit meiner ausführlichen Antwort:
Ich denke, dass es in erster Linie ein körperliches Problem für Dich ist. Wie man dann mit diesen spürbaren körperlichen Einschränkungen im Sport mental umgeht, ist dann "Kopfsache". Das kann einen mitunter sehr frustrieren, muss es aber nicht - "für seine Gefühle ist jeder selbst verantwortlich". Ein wichtiger Leitsatz, den ich mal gelernt habe.
Aber zurück zu den körperlichen Symptomen, die ja ganz eindeutig auf deine berufliche Tätigkeit zurückzuführen sind:
Wenn es dir nicht möglich ist an einigen Parametern (Arbeitszeit insgesamt, Arbeitszeit am Kunden, leichteren Fön...) Änderungen vorzunehmen, musst du mehr Gewicht auf Ausgleichsgymnastik, wechselnde Körperhaltungen und muskuläre Entspannung setzen. Mal abwechselnd den Fön rechts und links zu halten, wird sicherlich auch helfen.
Das Problem ist, dass du hauptsächlich mit den beteiligten Muskeln Haltearbeit verrichtest und weniger den Fön hebst und senkst, was für die Muskeln Schwerstarbeit bedeutet. Die Folgen davon sind eine deutlich erhöhte Muskelspannung (Muskeltonus) und auch mittel- und langfristig eine Muskelverkürzung (ähnlich einem "Mausarm" - RSI-Syndrom).
Daraus ergibt sich, dass du mehrmals täglich während deiner Arbeitszeit die Muskulatur dehnen solltest, um den Muskeltonus zu senken und einer weiteren Verkürzung entgegen zu wirken. Zusätzlich musst du dir eine "Regenerations-Routine" für den Feierabend zusammenstellen mit aktiven (dehnen und kräftigen) und passiven (Kälte- und Wärmeanwendungen) Übungen.
Denn eines muss dir klar sein: Noch merkst du das erst zum Wochenende hin und verstärkt beim Sport. Das ist ein klares Warnsignal von deinem Körper:"die Belastung ist mir zu hoch und/oder zu einseitig"; dabei wird es aber nicht bleiben, falls du nicht sofort und dauerhaft dagegen etwas tust (Stichwort: langfristig Gefahr der Berufsunfähigkeit).
Informiere dich mal bei deiner Berufsgenossenschaft BGW, was Sie dir an Broschüren und Informationen diesbezüglich zukommen lassen können.
Und such mal im Internet nach "ergonomisches Arbeiten im Stehen/ als Friseur" oder so ähnlich; da findest du schon viele sinnvolle Infos.
Und zum medizinischen Profi (Osteopath, Physiotherapeut) würde ich auch mal gehen, denn der hat die passenden Übungen für Dich und das nötige Fachwissen.
Du siehst, du kannst und solltest an vielen Stellschrauben drehen, um deinen Körper zu entlasten und die Arbeitsbelastung zu reduzieren (und ja, du wirst auch wieder besser spielen

)
Das Wichtigste dabei ist, dass diese Übungen am besten zur tagtäglichen Routine werden, womit viele Menschen trotz Leidensdruck so ihre Probleme haben.
Viel Erfolg dabei!
Fischbrötchen