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Alt 02.02.2016, 18:16
Martho Martho ist offline
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AW: Kevlar/Carbon bzw. Kohle/Aramid

Starrsteifer oder biegestarker im vergleich mit viel carbonholzer ?

Wie Biegestark/biegeswach und starr/flexibel. Das erfahre ich, wie du wahrscheinlich, auch im spil noch unterschiedlich.
Nur bei ein einzelne schlag erffaht mann ein bestimmte steifigkeit aber diese variert einfach pro schlag. Das die marken beide zusammenpacken in einem wert fur eure holzer hat zu tun mit ein standardbelastung beim verleichenderweiss austesten. Praktisch ist das gar nicht, eher verwirrend.

Carbonholzer sind oft mehr "starr-steif" als "biegestark-steiff" abhängig auch wie weit die composiet schichten vom centerlinie sind (und dann auch aus ein ander als doppelt diese abstand).
Das H-wl umgekehrtt mehr biegestarksteiff und weniger starrsteif.

Gegen ayous limba/limba holzer wurde es aber bei gleiche herstellung dabei auch noch starrsteifer sein dank harteres aussenfurnier.
Das ist vor allem dank starke ayous kern welche kombiniert mit carbon ein sau schwere aufbau gibt welche nicht oder selten vorkommt. Neben das "ohne carbon" deshalb ein im praxis beikommendes unterschiedt im aufbau mit carbonholzer.

Ein andere kern heisst aber nicht das von selbst das potentielle unterschied auch gleich spurbar ist im spil. Potentiell ein theoretisch maximum unterschiedt von dreizig procent fur die biegestarke, harte und oder starrsteifheitt kann im praxis fur nur zehn procent realisiert sein durch die produktionsweise und im spil nach vorne treten. Da hat die verleimung einfluss.
Ua hat möglich auch - gar nicht sicher - warme einfluss weil die bindung zum holz bei Knochenleim und - meine kenttnis nach - auch ponal teils chemisch verlauft an die cellulose struktur im holz. Chemische prozesse verlaufen meistens bei warme schneller und besser.

Die integrierung von die leimschicht beidseitig im holz hat fur diesem glaub ich auch viel einfluss. Zeichne mal funf holzschichten mit unterling ein fugeabstand welche mit die leimdicke korrespondiert. Dann vier streifen da zwischen durch fur die leimschichten. Die leimschichten sind dann nicht integriert im holz und es bildet sich kein holz-leim komposiet. Kein echtes vollholz eben.
Nächste zeichnung gleiche furniere ohne abstand oder leimfuge.
Widerum selbe leimschichten und dicke. Die leimschichten sind dann tiefer im holz und besser integriert. Damit ist teils das holz auch gleich gehartet. Ob das so ganz realisirbar ist ist zweitens, Mehr oder weniger ist aber jedenfalls ein möglichen unterschiedt aus die verarbeitung her mit leimart zusammen.
Wie das mit ponal am besten realisiert werden kann dafur habe ich dann auch zu wenig erfahrung mit ponal. Bei glutinleim arbeite ich selbst auch noch daran diese dinge weiter zu bessern und auch deshalb gebe ich kein rezept ab. Begriff entwickeln und selbst meist ausfinden/testen ist dabei auch wichtiges teil vom spass an selbtbau doch ?

Bei die zeichnung, mit optimale integrierung können es auch noch ein dickere, breitere oder dunnere, schmalere leimschicht sein. So lange die integrierung optimal bleibt ist die dickere leimschicht tiefer im holz. Das ist die leimtiefe fur mich und diese entsteht nicht beim pressen. Beidseitig ist diese meist auch noch unterschieden wegen ua verschiedene holzarten.
Wenn die leimschicht zum beispil mit blau gezeichnet war kann das gegen weissen papier auch noch weniger oder mehr deckend sein von grossere inkmenge pro cm^2 oder auch die pigmentierungsstarke im ink fur leimviscositát bei losemitelleime.
Die relevance von solche details variert naturlich schon aber es ist immer so das ein detail im holz die auswirkung von alle andere details, wie ein art kernholz, mit beeinflusst.

Hoffentlich wirkt es so schon praktischer ?
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