Ich stelle fest, dass die Postings immer länger werden und ich damit aufhören sollte.
Zitat:
Zitat von Brett13
Schlechter Rethoriker hin schlechter Rethoriker her. Auf eine eindeutige, kurze und völlig unmissverständliche Frage eine Antwort zu geben, dazu wird er wohl im Stande sein. Und das viel (nicht nur) in diesem von mir verlinketem Interview nun mal exakt so aus:
Was gibt es da dann noch zu relativieren????
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Wenn für dich eine simple Frage, die du auch noch aus dem Zusammenhang gerissen zitierst, ausreichend für eine Meinungsbildung ist, dann soll das eben so sein. Wenn du nicht bereit bist Dinge im Zusammenhang zu sehen, dann muss ich das halt akzeptieren. Kein Problem.
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Zitat von Brett13
Ich hab' noch nichts an Griechenland überwiesen
Du etwa?
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Das ist hier das gleiche Problem, wie bei den Flüchtlingen. Du willst Dinge nicht sehen.
Möglich, dass weder du noch deine Frau eine Lebens/Rentenversicherung, Betriebsrente oder in irgendeiner Form kapitalgedeckte Altersversorgung hast. Alle die, die so etwas haben (und dies nicht ausschließlich aktienbasiert ist) haben unmittelbar selbst Geld für Griechenland abgezogen bekommen. Aber fällt natürlich bei den ohnehin vorhanden Betrügereien und er Intransparenz der Versicherungen ja eh nicht weiter auf.
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Zitat von Brett13
Selbst vor der "Grand Nation" macht der nicht halt.
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Sie ist auch DAS Problem! ... sonst hätten wir schon lange eine vernünftige Lösung finden können.
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Zitat von Brett13
Klar ist es nicht einfach, mit der gemeinsamen Währung, die übrigens wann genau ins Wanken geraten ist?
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Die Währung ist nie ins Wanken geraten. Auch hatten wir niemals eine Eurokrise wie es gern suggeriert wird. Dem Euro geht es gut.
Wir haben eine STAATSSCHULDENKRISE!
Griechenland hat dafür keine Spekulanten benötigt. Die Entwicklung war auch vorher schon sehr kontinuierlich, bzw. steil nach oben:
Griechenland: Staatsverschuldung von 2004 bis 2015 (in Milliarden Euro)
Man darf nicht immer die Schuld bei anderen suchen!
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Zitat von Brett13
...und natürlich haben wir auch Fördermittel aus den EU-Töpfen erhalten! Das ist auch heute noch so! Mach die mal selbst ein wenig schlau.
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Was willst du damit sagen? Jedes EU-Land bezieht Fördermittel von der EU!! Das ist nun keine bahnbrechende Erkenntnis, die der Erwähnung bedarf. Deutschland war und ist Nettozahler.
Aber was hat das mit dem Thema zu tun?
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Zitat von Brett13
Spiel das Spielchen mal Schritt für Schritt durch, wenn den Griechen - mit oder ohne Schuldenschnitt - der Euro weggenommen werden würde. Bin gespannt zu welchem Ergebnis du dabei kommst.
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Gern, wenn du sachlich mitspielst.
Warum kommt man denn überhaupt auf die Idee, dass man als einzelner Staat mit eigener Währung heute plötzlich nicht mehr überleben könne? Wie können Großbritanien, Schweden, Dänemark, Tschechien, Polen, Kroatien überhaupt überleben ohne Euro?
Griechenland wäre aber nicht allein, sondern wäre weiterhin Mitglied der EU.
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Zitat von Brett13
IMHO kannste Luckes Spielchen sich von allem was wirtschaftlich schwach ist zu distanzieren
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Will er das? Er will keine große gemeinschaftliche Währung, weil er dies wirtschaftlich nicht für sinnvoll hält, weder für uns noch für die Schwächeren.
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Zitat von Brett13
Ein starker kleiner Euro (Halt nur mit den wirtschaftlich starken Nationen zusammen) oder eine starke DM, wird zwangsläufig zu Exporteinbrüchen führen.
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Eine starke Währung führt zu Exporteinbrüchen schreibst du. Und wer profitiert dann auf der anderen Seite davon? Die Staaten mit der schwachen Währung. Ist nicht GENAU DAS die Lösung um die es geht. Eine Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der EU-Staaten zugunsten der schwächeren Länder?
Wie Jaskula schreibt hat Deutschland seine Wettbewerbsfähgikeit (u.a.) auf Kosten der Südstaaten erhöht. Dies war aber nur möglich, weil man im gleichen Währungsverbund ist. Was Jaskula auch noch richtig schreibt, anstelle der Forderung von Lucke die Löhne in Griechenland zu senken, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, könnte man auch in Deutschland die Löhne erhöhen und somit die Ungleichgewichte abschmelzen. Eine starke Währung hier und eine schwache Währung dort, hätte den Automatismus das beides passiert und sich ein Gleichgewicht einstellen kann, ohne dass dafür (wesentliche) politische Eingriffe erforderlich sind.
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Zitat von Brett13
Die einst als sicher angepriesene Rente ist nicht der EU oder der Flüchtlinge wegen den Bach runter gegangen. ... Gleiches gilt für unsere Sozialleistungen im Allgemeinen. Das ist, wenn überhaupt eher ein Opfer, dass wir der Wiedervereinigung bringen mussten.
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Wenn dem so ist, wie du schreibst, wie wird es dann erst mit den vielen Flüchtlingen werden?