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Alt 07.02.2016, 14:59
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: Kampf gegen Tuning: Neue Regeln für Beläge von der ITTF?

Der Aspekt, der mir noch nicht genug in die Betrachtung einbezogen wurde, ist der Faktor Spin.

Rein vom Tempo her könnte man auch auf ein rendler - Holz und darauf 2 x sriver ungeklebt in 1.5 draufmachen, das wäre dann auch nicht langsamer bei entsprechender Bauweise.

Und was Herr Boll noch vergisst: Mal angenommen, man reduziert das Tempo. Glaubt er dann, dass er besser abschneidet?

Er ist körperlich ziemlich kaputt, die top - Chinesen dagegen absolut austrainiert. Fliegt der Ball jetzt wirklich 10-20 mal je Ballwechsel über das Netz dürfte ihm schnell die Puste ausgehen, jedenfalls schneller als einem ma long.

Man muss auch einfach mal akzeptieren, wenn die anderen besser sind. Die Chinesen betreiben Raubbau mit ihren Körpern. Zehn Jahre, dann ist die Karriere in der Regel vorbei. Zhang Jike kann doch jetzt schon nicht mehr voll belasten. Aber der wird dann vor Olympia nochmal mit Cortison vollgepumpt und dann geht das für ein paar Wochen. Nach Spätfolgen fragt da keiner.

Die Europäer sind dafür doch gut aus ihrer Leistungssportzeit rausgekommen. Dafür spielen sie oft noch mit mitte 40 und können auch noch gerade laufen. Im Leistungssport durchaus ein Privileg, zu dem Preis eben NICHT das absolute Optimum zum karrierehöhepunkt rausgeholt zu haben.

Zu den Leistungszentren:

In Düsseldorf gibt es ideale Voraussetzungen. Man darf dabei aber auch nicht ausser acht lassen, dass die Europäer auch untereinander konkurrieren. Die Trainer sind sicher auch nicht alle die besten Freunde.

Mein lieblingsspieler in Europa ist und bleibt Samsonov. Lebt schön in der Sonne, hält sein Level mit fast 40 Jahren und beschwert sich nie über irgendwas. Dazu hochintelligent und am Boden geblieben.

Liest man dagegen Interviews von boll und Ovtcharov, dann sind sie nur am meckern.

Jungs, wenn euch das alles nicht passt, dann spaltet doch den profisport vom Weltverband ab und zieht eure eigene Tour auf! Gründet einen Konkurrenzverband oder seid zufrieden mit dem, was ihr habt!

Oder ihr velasst euer warmes Nest in Europa und geht mal für ein oder zwei Jahre nach China. Schließt euch dem chinakader an. Liu Guoliang hätte sicher nichts dagegen. Ihr müsstet zwar auf euer Vereinseinkommen verzichten, aber die superleague zahlt auch gut.

Oder lasst es und seid einfach ruhig und zufrieden mit eurem sport. Ihr erzielt in einer randsportart über 20 Jahre in eurer Karriere ein Einkommen, wo ein Chefarzt neidisch wird, habt das Hobby zum Beruf gemacht und bekommt nach eurer Karriere sicher ein Pöstchen, wo ihr auch noch weiterhin fürstlich von eurem Namen profitieren könnt.

Was gibt es da zu nörgeln?
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