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AW: LIM 2016 - Damen & Herren
Das ganze Nominierungssystem des TTVN wurde ja schon mehrfach diskutiert, aber man muss diese eigenwilligen Methoden, von denen allerdings auch ich in meiner Jugendzeit profitierte, anprangern und kritisieren dürfen. Es geht nicht im Geringsten um die punktuell gezeigte Leistung eines Spielers in einem Turnier, sondern nur darum, ob sich der Spieler/die Spielerin dem festgelegten System und den damit verbundenen hochanspruchsvollen und zeitintensiven geforderten Trainingsphasen fügt oder nicht. In diesem leistungsorientierten System wird allerdings nicht berücksichtigt, dass nicht „Alle“ diesen geforderten Trainingsaufwand leisten können…Zumindest nicht in dem Umfang und an dem Ort, wie es vorgegeben wird...Und dieses kann ganz unterschiedliche Gründe haben, auf die ich nicht näher eingehen möchte, sich aber jeder denken kann…. Das ganze Nominierungssystem hinkt und hat nichts mit dem eigentlichen Leistungsgedanken zu tun. Man hat das Gefühl, dass sich der Verband gegenüber welchen Stellen auch immer rechtfertigen muss und deswegen eine Entscheidung trifft, die aus sportlicher Sicht, ungerecht ist. Daran muss gearbeitet und eine andere Politik ausgerufen werden…. Die Leistungsstärksten setzen sich auf Dauer immer durch…. Nur wenn sie in einem Turnier mal patzen, darf dies nicht als Freifahrtschein abgestempelt werden, sondern dann müssen auch diejenigen weiternominiert werden, die an diesem Tag einfach besser waren, obwohl sie vielleicht nur vereinsintern trainieren…Aber mit evtl. „besseren Trainingspartnern“. Warum sollten „ahnungslose“ Eltern im Schüler/Jugendbereich so viel Energie/Fahrten/Zeit aufwenden, wenn Sie dem „vorgegebenen System“ nicht entsprechen können und am Ende Erklärungen liefern müssen, die ein Heranwachsender nicht verstehen kann???….Da kann man schnell mal die Lust am Sport verlieren, trotz mehr Talent…..
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