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Zitat von mil
Habe den Belag jetzt wieder nach einigen Monaten getestet. War zuerst in der Schublade, dann bei einem Freund, der ihn jedoch nur antestete, also der Belag hat cca. 6 Monate und 20 Stunden Spielzeit.
Zwischenfazit:
- der Belag ist SCHNELLER und EINFACHER zu spielen als am Anfang, also braucht wohl minimal 2-3 Trainings zum Einspielen
- sieht sehr hochwertig aus
- die Lebensdauer, v.a. vom Obergummi, müsste sehr sehr gut sein, factory Tuning geht auch nicht verloren, da kein da war.
Bei meiner Nichtchinatechnik kann ich damit den Ball sehr gut im Spiel halten mit Block/Konter und sicherem Topspin und einen festen Topspin ziehen.
Aufschlag/Rückschlag - bei meiner Technik eher nachteilig, spiele keine klebrige Beläge.
FRAGE: überall im Netz wird der RD als ein (Top)Spinmonster beschrieben, aber ich kriege damit eher wenig Spin in den langsamen Topspin - wie sollte man den Schlag mit klebrigem Belag richtig ausführen???
Schon alleine aufgrund der Haltbarkeit ist das ein sehr interessanter Belag, leicht zu spielen, fester Topspin gut, nur den Spinreichen Topspin lernen und ich könnte den Rising Dragon drauflassen. Aber spiele mit dem alten Ball, mit Plastikball kann es nochmals anders werden...
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Die Beschreibung des Belags ist absolut korrekt.
Um aber in den "Genuß" dieses Spinmonsters zu kommen, empfiehlt es sich ein wenig die Technik umzustellen, sonst wird das eher schwierig bis unmöglich.
Falls du das nicht gemacht haben solltest, ist es also kein Wunder, dass damit eher mäßig Spin erzeugen konntest.
Generell kann man beim Topspin ziehen entweder mit Unterstützung des Schwammes ziehen, oder man trifft den Ball eher etwas "dünner" und zieht hauptsächlich mit Hilfe des Obergummis, ohne den Schwamm (und dessen Katapult) groß zu aktivieren, wobei die meisten Chinaschwämme ohnehin nicht allzu "katapultig" sind.
Um dein Rotationsproblem zu lösen empfiehlt es sich also nicht nur aus dem Unterarm zu ziehen, da man hierfür einen ordentlichen Armzug benötigt, sondern nen langen "Schwinger" rauszuhauen. Ähnlich, wie beim Boxen.... Deswegen sehen die Topspins bei den Chinesen häufig so anders aus, als bei Timo und Konsorten. Meistens lassen die ziemliche Schwinger a ´la Kreanga los.
Die Umstellung der Technik erfordert ein wenig Übung und Geduld, bis der Muskel das Erinnerungsvermögen aufgebaut hat. Also nicht gleich aufgeben, wenn es nicht sofort klappt, und nicht sofort soviel Spin drin ist, wie bei Xu Xin....
Wenn du es also richtig umsetzt, erzeugst du so eine Rotation damit, dass die ersten Blockversuche deiner Gegner erst Mal an die Hallendecke schießen...
Hoffe das war etwas hilfreich.
Viel Erfolg beim Üben.